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Arbeitsgemeinschaft Freising/Neufahrn

Aktuelles der Rheumaliga Freising-Neufahrn

Geschrieben von Frau Buchhauser. Veröffentlicht in Uncategorised

Positiv zu denken
bedeutet nicht,
dass wir immer gute Laune haben müssen. 

Es bedeutet lediglich,
dass wir uns an schlechten Tagen bewusst machen,
dass auch wieder gute Tage kommen werden.

Autor unbekannt

                                                                         ---------       

Liebe Mitglieder und Interessenten unserer Homepage,

die Zeiten des "Coronavirus" sind keine leichten. Passen sie auf sich auf und bleiben Sie gesund

Gerhard Uhlenbruch hat schon gesagt: "Der rote Faden der Genesung ist der Geduldsfaden".

Wir wünschen Ihnen auch weiterhin Geduld und viel Ausdauer um diese Herausforderung zu meistern.

News und Vorankündigungen - Merken

Thema „Coronavirus“:

Die Corona-Pandemie macht unser Verbandsjahr und alle Aktivitäten vor Ort zum aktuellen Zeitpunkt unplanbar. Doch wir werden als Gemeinschaft die Krise überstehen. Das Wichtigste ist, dass Sie alle gesund bleiben und wir kein unnötiges Risiko eingehen, indem wir zu früh mit Aktivitäten starten. Dazu orientieren wir uns an den aktuellen Bestimmungen auf Landes- und Bundesebene und berücksichtigen, dass in unserer Gemeinschaft viele Risikopatienten sind, für die nochmals vorsichtigere Maßnahmen gelten.

Die Rheuma-Liga Arge Freising/Neufahrn startet voraussichtlich ab 08.09.2020 
wieder mit ihren Aktivitäten.

Sämtliche Aktivitäten der Rheuma-Liga Arge Freising/Neufahrn

- ärztlich verordnetes Funktionstraining (Warmwasser- und Trockengymnastik    der Gruppen 1-7) in Freising und Neufahrn

- Gruppentreffen in Freising und Neufahrn

- gemeinsames Frühstück in Eching

Zwingende Voraussetzung bei allen Aktivitäten ist stets die Beachtung des erarbeiteten Hygienekonzepts mit den Abstandsregelungen und der zusätzlichen infektionshygienischen Maßnahmen der Sportstätten.

Das Wichtigste ist, dass Sie alle gesund bleiben und wir kein unnötiges Risiko eingehen, indem wir zu früh mit Aktivitäten starten. Dazu orientieren wir uns an den aktuellen Bestimmungen der Regierung auf Landes- und Bundesebene und berücksichtigen, dass in unserer Gemeinschaft viele Risikopatienten sind, für die nochmals vorsichtigere Maßnahmen gelten. 

Wir bitten Sie um Ihr Verständnis für diese Maßnahmen.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne unter 0174 / 8 62 74 73 zur Verfügung.

Selbstverständlich informieren wir Sie umgehend, sobald aktuellere Informationen vorliegen.

  • Bitte beachten Sie, dass alle Patientenseminare bereits bis Ende Juli abgesagt wurden.

 

Kümmere dich um deinen Körper.
Es ist der einzige Ort,
den du zum Leben hast! 
                                         Jim Rohn

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Einschlafen dürfen, wenn man müde ist,                                    
und eine Last fallen lassen dürfen,
die 
man lange getragen hat,
das ist eine 
köstliche wunderbare Sache.




Anfang Mai 2020 verstarb unsere ehemalige
1. Vorsitzende der Rheuma-Liga Arge Freising/Neufahrn,
Frau Elfriede Huber.

 


Elfriede Huber war seit 07.03.1994 Mitglied der Deutschen Rheuma-Liga, Landesverband Bayern e. V., Arbeitsgemeinschaft Freising/Neufahrn und bekleidete von 03.02.2004 bis 30.01.2018 das Amt der 1. Vorsitzenden.
Am 24.06.2017 wurde Elfriede Huber für ihre lange Zugehörigkeit und ihrer Verdienste für die Rheuma-Liga mit der Ehrenmedaille ausgezeichnet.

Die Rheuma-Liga Arge Freising/Neufahrn verdankt Elfriede Huber so unendlich viel. Ihre vielfältigen Initiativen, ihre kreativen Ideen, ihre tatkräftige und persönliche Unterstützung haben die Rheuma-Liga Arge Freising/Neufahrn über Jahrzehnte geprägt. Vor allem ihre beeindruckende und sehr herzliche Persönlichkeit hat unseren Verein so unendlich bereichert.

Elfriede Huber war der Motor und die gute Seele der Rheuma-Liga Arge Freising/Neufahrn.
Wir werden Elfriede Huber immer im ehrenden Andenken bewahren.
Sie wird für uns immer unvergesslich bleiben.

Mit dem Tod eines lieben Menschen verliert man vieles,
aber niemals die gemeinsam verbrachte Zeit.

Unser herzliches Mitgefühl mit viel Kraft in den schweren Stunden gilt ihrer Familie mit ihren Enkelkindern. 

Ein gemeinsamer Gedenkgottesdienst findet zu einem späteren Zeitpunkt in Neufahrn statt.

Der Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

 

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Die APP Rheuma-Auszeit hilft Ihnen vielleicht auch jetzt ein bisschen über die schwierige Zeit hinweg!

Rheuma-Auszeit – das ist ein hilfreicher Alltagsbegleiter für Menschen mit Rheuma. Die App bietet Ihnen konkrete und praktische Empfehlungen, die Sie sofort anwenden können und die Sie bei der Bewältigung von rheumatischen Schmerzen unterstützen.

Genauere Informationen entnehmen Sie bitte auf der Homepage der Deutschen Rheumaliga e.V.:

https://www.rheuma-liga.de/infothek/app

   

Informationen der Deutschen Rheuma-Liga zum Thema "Coronavirus und Rheuma"

 

Quelle: Homepage LV

  • Hygieneregeln:

 

 
  •  Online-Umfrage PARE

PARE, die Vereinigung der europäischen Patientenorganisationen in der EULAR, führt eine Online-Umfrage zu den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Arbeitssituation rheumakranker Menschen durch. Europaweit sollen so Daten gesammelt und für die politische Arbeit aufbereitet werden. Für Deutschland zeichnet Herr Wiek verantwortlich.

Die Umfrage läuft bis zum 20. August 2020, die Beantwortung der Fragen dauert nur wenige Minuten. Sie erreichen die Umfrage über den folgenden Link https://www.surveymonkey.de/r/HZWW8TY.

  

Corona und Hilfe bei Rheuma
So unterstützt die Rheuma-Liga Arbeitsgemeinschaft Freising/Neufahrn aktuell die Betroffenen

Die Rheuma-Liga Arbeitsgemeinschaft Freising/Neufahrn betreut Rheumakranke während der Corona-Pandemie mit einem angepassten Angebot: Online-Bewegungsangebote auf „YouTube“ und Rheuma-App „Auszeit“ laden zu virenfreier Aktivität ein, die individuelle Beratung erfolgt telefonisch, vielfältiges Informationsmaterial steht allen Interessierten weiterhin kostenlos zur Verfügung.

Trotz Corona - Wir sind für Sie da!

„Wir arbeiten zurzeit mit noch mehr Engagement und Kreativität daran, für die Betroffenen vor Ort da zu sein. Diese Kraft wird uns – da bin ich mir sicher – auch über diese weltweite Krise hinwegtragen.“

"Kümmere dich um dich selbst so, als wärst du jemand, der dir ganz besonders am Herzen liegt" 

sagt Manuela Wegler, Leiterin der Arbeitsgemeinschaft Freising/Neufahrn.

Rheuma-Betroffene erhalten Informationen und persönliche Beratung unter:
Deutsche Rheuma-Liga, Arbeitsgemeinschaft Freising/Neufahrn,
Tel: 0174 / 8 62 74 73                 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir freuen uns auf Ihren Anruf!


Deutsche Rheuma-Liga, Landesverband Bayern e.V.
Die Deutsche Rheuma-Liga ist mit 300.000 Mitgliedern die größte deutsche Selbsthilfeorganisation im Gesundheitsbereich. Allein in Bayern sind über 19.000 Mitglieder im Landesverband. Der Verband informiert und berät Betroffene unabhängig und frei von kommerziellen Inte­ressen. Die Rheuma-Liga bietet Menschen mit rheumatischen Erkrankungen in jedem Alter Rat und praktische Hilfen, spezielle Bewegungsangebote wie das Funktionstraining, unterstützt aber auch Forschungsprojekte zu rheumatischen Erkrankungen und tritt für die Interessen rheumakranker Menschen in der Gesundheits- und Sozialpolitik ein.

 

  • Update Nr. 5:
    Coronavirus: Infos für Menschen mit Rheuma

Die Coronavirus-Infektionszahlen in Deutschland sinken. Auch in den Wochen nach den ersten Lockerungen, zum Beispiel bei den Kontaktbestimmungen, für den Schulund Kindergartenbesuch sowie die Öffnung von Restaurants und Hotels, ist die Zahl der SARS-CoV-2-Neuinfektionen in Deutschland auf niedrigem Niveau.

Das Robert Koch-Institut bewertet die Gefahr für die Bevölkerung insgesamt jedoch immer noch als hoch. Das konfrontiert Menschen mit einer rheumatischen Erkrankung nach wie mit besonderen Herausforderungen. Viele Betroffene, insbesondere Menschen, die an einer entzündlich-rheumatischen Krankheit leiden, haben Angst, sich anzustecken.

Die Deutsche Rheuma-Liga lässt Betroffene mit ihren Fragen nicht allein und beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema "Coronavirus und Rheuma".

Was ist das Coronavirus?

Das neue Virus heißt offiziell SARS-CoV-2. Die Erkrankung, die durch das Virus hervorgerufen wird, heißt COVID-19. Zum ersten Mal aufgetreten ist die Erkrankung Mitte Dezember in der Stadt Wuhan in China. Das Coronavirus SARS-CoV-2 ist eines von mehreren Hundert Viren, die zur Familie der Coronaviren gehören. Oftmals sind diese Viren lediglich für leichte Erkältungen verantwortlich.

Laut Angaben des Robert Koch-Instituts wird derzeit angenommen, dass das SARSCoV-2 von Fledermäusen stammt. Zwischenwirte seien allerdings noch nicht identifiziert.

Ansteckung:

Wie überträgt sich das Coronavirus? Tröpfcheninfektion: Die hauptsächliche Übertragung erfolgt über Tröpfchen, die beim Husten und Niesen entstehen und beim Gegenüber über die Schleimhäute der Nase, des Mundes und ggf. des Auges aufgenommen werden.

Beim (insbesondere lauten) Sprechen, Lachen und Singen treten auch mikroskopisch kleine, nicht sichtbare Wassertröpfchen (Aerosole) aus dem Mund aus und verbleiben in der Luft. Es gibt inzwischen gute Hinweise, dass die Coronaviren in den Wassertröpfchen offenbar viele Stunden infektiös bleiben können.

Welche Symptome bekomme ich?

Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 kann zu Symptomen wie Beeinträchtigungen des Geruchs- und/oder des Geschmackssinns, Fieber, trockenem Husten, Halsschmerzen, Schnupfen und Abgeschlagenheit führen. Auch über Atemprobleme, Kopf- und Gliederschmerzen und Bauchschmerzen wurde berichtet. Einige Betroffene leiden an Übelkeit und Durchfall. Bei einem eher kleinen 2 Teil der Patienten scheint das Virus mit einem schwereren Verlauf einherzugehen und zu Organbeteiligungen (Lunge, Herz, Niere u.a.) zu führen.

Wer ist besonders gefährdet für einen schweren Verlauf?

  • Schwere Krankheitsverläufe treten häufiger ab einem Alter von 50 bis 60 Jahren auf, dabei steigt das Risiko mit dem Lebensalter stetig an.
  • Nach bisheriger Einschätzung des Robert Koch-Instituts haben Patienten mit Autoimmunerkrankungen, z. B. entzündlichem Rheuma, oftmals ein geschwächtes Immunsystem (z. B. durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie Kortison) und unterliegen daher generell erst einmal einem erhöhten Risiko für schwere Verläufe. Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie weist aber darauf hin, dass die bisherigen Erkenntnisse aus Studien zu COVID-19 nahelegen, dass der Verlauf der COVID-19-Erkrankung bei Rheuma-Patienten nicht schwerer zu sein scheint als bei der Allgemeinbevölkerung. Aufgrund der vergleichsweise geringen Zahl der Erkrankungen können die bisher verfügbaren Daten aber noch keine belastbaren Erkenntnisse liefern.

  • Raucherinnen und Raucher haben ein erhöhtes Risiko auf einen schweren Verlauf.

  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen, vor allem bei Erkrankungen des Herzens, der Lunge, der Niere, bei chronischen Lebererkrankungen, hoher Blutdruck, Diabetes, wahrscheinlich auch starkes Übergewicht und Krebs haben ein erhöhtes Risiko auf einen schweren Verlauf. Bei Zusammentreffen von Grunderkrankungen und höherem Alter erhöht sich das Risiko weiter.

    Welche Maßnahmen gelten zum Schutz der Bevölkerung?

    Die Bundesregierung hat gemeinsam mit den Bundesländern eine Reihe von Beschränkungen aufgesetzt, die aktuell bis zum 29. Juni 2020 gelten. Zusätzlich gibt es in den jeweiligen Bundesländern unterschiedliche Regelungen. Informieren Sie sich bitte auch auf der Internetseite Ihrer Landesregierung über die Maßnahmen in Ihrem Bundesland. Grundsätzlich gilt:

  • In der Öffentlichkeit müssen Menschen mindestens 1,5 Meter Abstand halten. 
  • Eine Maskenpflicht besteht in bestimmten öffentlichen Bereichen, wie z. B. in Geschäften oder im öffentlichen Nahverkehr. Informieren Sie sich bitte auch auf der Internetseite Ihrer Landesregierung über die Maßnahmen in Ihrem Bundesland.

    Hinweis: Atemschutzmasken sind dafür gemacht, dass vor allem infizierte Träger, die nicht unbedingt Beschwerden haben müssen, die Erkrankung nicht weitergeben. Dennoch gelten Atemschutzmasken nur als zusätzlicher Schutz und ersetzen nicht andere Maßnahmen (insbesondere die Beibehaltung der Abstandsregeln). Es gibt bisher keine hinreichenden Belege dafür, dass eine Atemschutzmaske einen selbst vor einer Ansteckung durch andere schützt. Atemschutzmasken dienen also nicht dem Eigenschutz. Damit ein MundNasen-Schutz effektiv wirken kann, muss der Mund-Nasen-Schutz 3 enganliegend getragen und gewechselt werden, wenn er nass geworden ist. Mit den Händen sollte er nicht berührt werden.

  • Bei den Kontaktbeschränkungen gilt: Die Länder können den Aufenthalt im öffentlichen Raum nunmehr mit bis zu zehn Personen oder den Angehörigen zweier Hausstände gestatten. Auch bei privaten Zusammenkünften zu Hause in geschlossenen Räumen sollen die Hygiene- und Abstandsregeln umgesetzt werden, sowie die Zahl der Personen an der Möglichkeit zur Einhaltung der Abstandsregel bemessen werden und für ausreichend Belüftung gesorgt werden. Wo die Möglichkeit besteht, sollen die privaten Zusammenkünfte im Freien abgehalten werden, da hier ein erheblich geringeres Infektionsrisiko besteht. Bitte informieren Sie sich auch hier auf den Webseiten Ihrer Landesregierung über die Regelungen in Ihrem Bundesland.

Wie kann ich mich und andere noch schützen? 

  • Gründliches Hände waschen (20 bis 30 Sekunden).

  • Händeschütteln und Umarmungen unbedingt vermeiden.

  • Möglichst wenig ins Gesicht fassen, da Mund, Nase und Auge mögliche Eintrittswege für das Virus darstellen.

  • Um die Erregerzahl, mit dem die Personen in einem Raum konfrontiert werden, möglichst gering zu halten, ist es neben dem Tragen der Masken in solchen Situationen wichtig, die Räume gründlich zu lüften. In kleinen Räumen sollte das Sprechen möglichst vermieden oder auf das Nötigste reduziert werden.

  • Bei Anzeichen eines Infekts Abstand halten und möglichst zu Hause bleiben.

  • Beim Husten, Niesen oder Nase putzen mindestens zwei Meter Abstand von anderen Menschen halten und sich wegdrehen.

  • Ausführliche Hygienetipps gibt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Internetseite.
Welchen Stellenwert hat die Therapie entzündlicher Rheumaerkrankungen?
  • Immunsuppressiva (z.B. Kortison, Methotrexat, Biologika, JAK-Inhibitoren) sollten keinesfalls ohne Rücksprache mit dem behandelnden Arzt abgesetzt werden. Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie warnt ausdrücklich vor dem eigenmächtigen Absetzen der Therapiel https://dgrh.de/Aktuelles/Empfehlungen-f%C3%BCr-Patienten.html 
    Eine aktive, unbehandelte entzündliche Rheumaerkrankung ist in der Regel gefährlicher für eine Ansteckung mit einer Viruserkrankung als ein mit immunsuppressiven Medikamenten gut eingestelltes entzündliches Rheuma. Würde nach dem Absetzen ein Schub erfolgen, könnte sogar eine Erhöhung der immunsuppressiven Therapie und insbesondere der Kortisondosis nötig werden, was das Immunsystem ungünstig beeinflusst.
  • Bei Zeichen einer Infektion sollten Menschen mit erhöhtem Risiko frühzeitig telefonisch mit dem Hausarzt Kontakt aufnehmen, nicht direkt in die Praxis gehen.
  • Sollte eine Infektion bei Betroffenen mit entzündlichen rheumatischen Erkrankungen festgestellt werden, nehmen Sie telefonisch Kontakt mit dem Rheumatologen auf, um zu besprechen, wie die Therapie verändert werden muss, etwa wenn eine Corona-Infektion mit absehbar schwerem Verlauf vorliegt. 

  • Rheumapatienten, die über längere Zeit (z.B. mehr als einen Monat) Kortison einnehmen, verlieren die Fähigkeit, auf eine Stress-Situation wie eine Infektion mit dem Corona-Virus ausreichend zu antworten. Dies gilt insbesondere, wenn Fieber, eines der wichtigsten Symptome der Corona-Infektion, auftritt. Die Nebennierenrinde ist durch die lange Kortison-Therapie ruhiggestellt. Sie kann nicht ausreichend durch Produktion von Kortisol reagieren, das kann gefährlich werden. Diese Patienten brauchen dringend den Rat ihres Rheumatologen oder den Rat eines Endokrinologen (Hormonspezialist). Auf keinen Fall darf das Kortison ohne Rücksprache abgesetzt werden.

  • Eine aktuelle Stellungnahme zum Thema Hydroxychloroquin und Einnahme bei COVID-19-Patienten lesen Sie unter:https://dgrh.de/Aktuelles/Kardiale-Sicherheit-von-Hydroxychloroquin.html

    Welche Informationen sind für Menschen mit einer rheumatischen Erkrankung noch wichtig?

  • Grundsätzlich ist für ältere Menschen und für Betroffene von Autoimmunerkrankungen ein umfassender Impfschutz von hoher Bedeutung, um beispielsweise das Risiko für Influenza- und Pneumokokken-Infektionen (Lungenentzündung) zu reduzieren.

  • Wegen der Coronavirus-Pandemie können Heilmittel-Therapien derzeit für einen längeren Zeitraum als gewöhnlich unterbrochen werden. Bislang durften vom Arzt verordnete Therapien maximal 14 Tage unterbrochen werden und zwischen Verordnung und Therapiebeginn maximal 14 Tage liegen. Diese Fristen sollen derzeit nicht mehr geprüft werden, empfehlen die Krankenkassenverbände auf Bundesebene. Die Empfehlung gilt vorerst bis zum 30. Juni 2020. Weitere Informationen gibt es hier 

Die Deutsche Rheuma-Liga hält Besonnenheit im Umgang mit der Verbreitung des Virus SARS-CoV-2 für wichtig und stellt Informationen für Betroffene bereit, die helfen sollen, das Geschehen und eine mögliche individuelle Gefahr einzuschätzen. Dabei orientiert sie sich an den Informationen der öffentlichen Stellen (Robert KochInstitut, Bundesministerium für Gesundheit, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung).

Neben einer individuellen Gefährdung entsteht durch eine ungebremste Verbreitung des Virus vor allem die Gefahr, dass das Gesundheitssystem überlastet wird und die Versorgung der Kranken nicht in ausreichendem Maße erfolgt. Die Deutsche Rheuma-Liga unterstützt daher alle Maßnahmen, die darauf ausgerichtet sind, die Verbreitung des Virus zu begrenzen. Davon profitieren in besonderer Weise die Menschen, die ein Risiko für schwerere Verläufe der Erkrankung haben; dazu gehören auch viele Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen.

Stand: 29. Mai 2020

Informieren Sie sich über die aktuelle Situation nur bei vertrauenswürdigen Quellen, z. B. auf den Internetseiten der Bundesregierung, des Bundesgesundheitsministeriums, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, des Robert Koch-Instituts oder auf dem Portal "PatientenInformation.de".

Fachliche Beratung: Prof. Dr. Stefan Schewe, niedergelassen in München und Ebersberg/Baldham

Dr. Jürgen Clausen, Referat Forschung, Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband

  • Studienprojekte der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V.

Liebe Mitglieder,

sicherlich haben auch Sie die Beschlüsse des bayerischen Kabinetts zu den schrittweisen Erleichterungen in der Corona-Pandemie verfolgt. Seit dem 6. Mai ist die allgemeine Ausgangsbeschränkung entfallen, eine Kontaktbeschränkung und das Distanzgebot gelten fort. Alle Informationen zu den Beschlüssen finden Sie in der Pressemitteilung vom 5. Mai der Bayerischen Staatskanzlei:

https://www.bayern.de/wp-content/uploads/2020/05/200505-ministerrat.pdf

Die schrittweisen Erleichterungen betreffen allerdings noch nicht unsere Gruppenaktivitäten und das Funktionstraining in der Rheuma-Liga. Ebenfalls sind Vereinsveranstaltungen und -versammlungen weiterhin untersagt. Hier gibt es noch keine Lockerungen. Wir werden die nächsten 2 Wochen mit Spannung 

beobachten, wie sich die Infektionszahlen verändern und hoffen, dass es eine positive Entwicklung geben wird und auch in unserem Bereich schrittweise Lockerungen möglich sein werden.

Wir möchten Sie heute über zwei Studienprojekte der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) informieren:

Betroffene mit rheumatischen Erkrankungen und Rheumatologen stehen angesichts der COVID-19-Pandemie vor großen Herausforderungen. Die DGRh versucht, diesen Herausforderungen mit einem Online-Register für an COVID-19 erkrankte Rheuma-Betroffene und einer Patientenumfrage für alle Rheuma-Betroffene zu begegnen.

Sie finden weitere Informationen auf der Seite des Bundesverbandes: https://www.rheuma-liga.de/unser-einsatz/rheumaforschung/studienaufrufe

Das Online-Register richtet sich an Betroffene mit einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung und einer COVID-19-Erkrankung. Das Online-Register soll die Behandlung von Rheuma-Betroffenen verbessern.

Die Patientenumfrage richtet sich an alle Rheuma-Betroffenen; unabhängig davon, ob sie eine COVID-19-Erkrankung haben / hatten oder nicht. Die Patientenumfrage untersucht, welche Sorgen und Ängste durch die Pandemie aufgetaucht sind und wie sich diese auf die Grunderkrankung auswirken.

 

Mutmacher-Seite

gerne möchte Sie der Landesverband Bayern e.V. auf diesem Weg auf die Mutmacher-Seite im Intranet hinweisen:

  • Wir möchten Sie während der Corona-Pandemie nicht alleine lassen und Sie auch mit schönen Dingen, die Ihnen Kraft und Freude geben sollen, versorgen. Das kann ein schönes Foto, ein Gedicht, ein kleiner Spruch oder eine kurze Geschichte sein. Schauen Sie sich einfach mal die neuen Seite "Mutmacher" an. Wir wünschen Ihnen viel Spaß dabei

 

  • Die Rheuma-Liga Baden-Württemberg e.V. bietet über die Website Fitnessübungen für zu Hause an. Das Angebot enthält Filme und Erklärungen und ist auch für unsere bayerischen Mitglieder offen. Sie können gerne den Link mit dem Hinweis, dass es sich um ein Angebot der Rheuma-Liga Baden-Württemberg e.V. handelt, an die Mitglieder weitergeben:

https://bewegung.rheuma-liga-bw.de/

 

Sonderregelungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus:

  • Heil- und Hilfsmittelversorgung
Der GKV-Spitzenverband hat Empfehlungen zur Heil- und Hilfsmittelversorgung in der momentanen Situation herausgegeben. Im Bereich Hilfsmittel können bspw. nicht aufschiebbare (Erst-)Versorgungen auch ohne Vorliegen einer vertragsärztlichen Verordnung begonnen werden (liegt im Ermessen des Leistungsanbieters; die Verordnung muss bei Abrechnung vorliegen). Auf eine Folgeverordnung wird bei zum Verbrauch bestimmten Hilfsmitteln verzichtet, sofern die Erstversorgung bereits von der Krankenkasse genehmigt wurde. Hier ist auch eine Mehrmonatsversorgung möglich, wenn sie nicht die Versorgung anderer Versicherter gefährdet. Weitere/aktuelle Informationen finden Sie unter:

Bestimmte Rheumatiker erhalten Podologie (medizinische Fußpflege) auf Rezept. Marion Rink (Vizepräsidentin Bundesverband) und Helga Jäniche (Vorstandsmitglied Bundesverband) engagierten sich als Patientenvertreterinnen der Rheuma-Liga erfolgreich im G-BA für eine Änderung der Heilmittel-Richtlinie: Medizinische Fußpflege, auch als Podologie bezeichnet, gibt es jetzt nicht mehr nur für Diabetiker auf Verordnung. Voraussetzung ist, dass die Patienten genauso gefährdet sind, wie Menschen mit einem diabetischen Fußsyndrom. Eine Verordnung erhält demnach, wer vergleichbare Schädigungen der Haut und der Zehennägel hat und aufgrund von krankhaften Gefühlsstörungen kaum Schmerzen empfindet. Der Arzt muss prüfen, wie gefährdet die Patienten sind. Unter bestimmten Voraussetzungen ist nun eine Verordnung bei einigen rheumatischen Erkrankungen möglich. Dazu gehören systemische Autoimmunerkrankungen und Kollagenosen mit nachweisbaren Gefühlsstörungen der Füße mit oder ohne Durchblutungsstörungen. Die Heilmittel-Richtlinie tritt zum 1. Juli 2020 in Kraft.

  • Medikamentensicherheit: Akute generalisierte exanthematische Pustulose bei Ibuprofen.

Auf Grund von Hinweisen aus der europäischen Datenbank für Nebenwirkungen „Eudra Vigilance“ und Literaturrecherchen sollen die Produktinformationen von Ibuprofen aktualisiert werden, da vom Auftreten einer akuten generalisierten exanthematischen Pustulose (AGEP) im Zusammenhang mit Ibuprofen-enthaltenden Produkten berichtet worden ist. Die Häufigkeit ist unbekannt. Die AGEP ist ein Hautauschlag, gekennzeichnet durch das rasche Auftreten dutzender bis tausender Pusteln und meist begleitet von Gesichtsschwellung, Fieber und Leukozytose. Dies teilen das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in ihrem Bulletin zur Arzneimittelsicherheit (Ausgabe 04/2019) mit:

https://www.bfarm.de/DE/Arzneimittel/Pharmakovigilanz/Bulletin/Archiv/bulletin-archiv.html

Quelle: BV Verbandsservice 05/2020

  • Medikamentensicherheit: Metamizol verringert die gerinnungshemmende Wirkung von Acetylsalicylsäure

Bereits 2018 hat die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) auf eine mögliche Wechselwirkung zwischen Metamizol (Novaminsulfon) und Acetylsalicylsäure („Aspirin“, ASS) hingewiesen (Verbandsservice 7/18). Laut einem Beschluss der Europäischen Arzneimittel-Agentu r(EMA) sind jetzt auch die Fach- und Gebrauchsinformationen von ASS anzupassen mit dem Hinweis, dass die gleichzeitige Verabreichung von ASS und Metamizol in klinisch relevanter Weise die Thrombozytenaggregations-hemmende Wirkung von ASS vermindert. Daher sollte die Kombination von ASS und Metamizol mit Vorsicht bei Patienten angewendet werden, die niedrig dosierte ASS zum Herzschutz einnehmen. Dies teilen das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in ihrem Bulletin zur Arzneimittelsicherheit (Ausgabe 01/2020) mit https://www.bfarm.de/DE/Arzneimittel/Pharmakovigilanz/Bulletin/Archiv/bulletin-archiv.html

  • Medikamentensicherheit: Weitere Warnmeldung zum JAK-Inhibitor Xeljanz® (Tofacitinib):

Tofacitinib ist ein JAK-Inhibitor, der bei der Behandlung der rheumatoiden Arthritis und der Psoriasis-Arthritis eingesetzt wird. Im Zuge einer Zwischenauswertung einer laufenden Studie sind erneut Sicherheitsrisiken im Zusammenhang mit der Tofacitinib-Behandlung aufgedeckt worden. Bei Patienten über 65Jahre soll deshalb eine Tofacitinib- Behandlung nur in Erwägung gezogen werden, wenn keine geeignete Alternative zur Verfügung steht, da diese Patienten ein zusätzlich erhöhtes Risiko für schwere Infektionen, die zum Teil tödlich verlaufen, aufweisen. Darüber hinaus wurde ein erhöhtes Risiko für schwerwiegende VTE wie Lungenembolien und tiefe Venenthrombosen beobachtet. Entsprechend sollte Tofacitinib bei Patienten mit bekannten Risikofaktoren für VTE nur mit Vorsicht angewendet werden. Patientensind vor Beginn einer Therapie mit Tofacitinib darüber aufzuklären, welche Anzeichen und Symptome auf VTE hindeuten können. Die Dosierung von zweimal täglich 5 mg soll nicht überschritten werden. Dies teilt die AkdÄ in ihrem Newsletter „Drug Safety Mail“ vom 20.03.2020 mit www.akdae.de/Arzneimittelsicherheit/DSM/Archiv/index.html

Quelle: BV Verbandsservice 03/2020

  •  Fragen zur Versorgung mit Medikamenten


  • Schreiben der Präsidentin der Rheuma-Liga, Landesverband Bayern e.V., an alle Mitglieder 

 

 

 

Rückblick:

 

  • Mitgliederversammlung am 18.02.2020 mit Nachwahlen

     

 von links: Manuela Wegler (1. Vorsitzende; Steffi Schulz 
(neugewählte stellv. Kassiererin), Manuela Mosbach
(ehemalige Schriftführerin), Conny Villani (neugewählte
1. Schriftführerin), Beate Frommhold Buhl  (Wahlvorstand)

 

    (Foto: Lehmann)

 

 

 

 

                                         Teilnehmer der Mitgliederversammlung 2020 (Foto: Lehmann)

 

 

von links:
Manuela Wegler (1. Vorsitzende),
Steffi Schulz (stellv. Schatzmeisterin),
Karin Pötsch (Beisitzerin),
Conny Villani (1. Schriftführerin),
Carmine Villani (Kassier), 
Anja Zobel (Beisitzerin),
Carla Buchhauser (2. Schriftführerin),
Brigitte Rohde (Beisitzerin)

n.a.d. Bild: Angela Hettrich (2. Vorsitzende), Sylvia Strobl (Kassenprüferin), Sigrid Wollny (Beisitzerin)


                                                          (Foto: Lehmann)

 

 

  • „runde“ Überraschung für Rheuma-Liga

Herr Kevin Ragnar (Bereichsleiter Verwaltung der AOK Freising) überreichte Frau Manuela Wegler (1. Vorsitzende der Rheuma-Liga Arge Freising/Neufahrn) 16 Gymnastikbälle für die am 07.01.2020 neu eröffnete Trockengymnastikgruppe in der „Realschule Gute Änger 34“.

AOK BälleFoto: AOK

Das ärztlich verordnete Funktionstraining wird unter Anleitung der speziell für rheumatische Erkrankungen aus- und fortgebildeten Therapeutin, Frau Susanne Rieger, durchgeführt.

                                

 

  • Weihnachtsfeier der ARGE Freising/Neufahrn im Bräustüberl Weihenstephan


Die Weihnachtsfeier der Arbeitsgemeinschaft Freising/Neufahrn fand am Donnertag, 12.12.2019 ab 18:00 Uhr im "Stephanskeller" im Bräustüberl Weihenstephan in Freising statt.
      

      


Für einige Mitglieder fand vor der Weihnachtsfeier eine interessante Kurzbesichtigung durch zwei sehr kompetente Führer der Staatsbrauerei Weihenstephan statt.


   Die Vorsitzende Manuela Wegler überreichte unserer Therapeutin, 
Susanne Rieger, ein Weihnachtsgeschenk als kleines Dankeschön für die Anleitungen bei den vielen Funktionstraining-Stunden in Freising und Neufahrn.


Im Anschluss daran wartete ein leckeres Abendessen und ein schöner gemütlicher Abend im Stephanskeller 
auf uns.

 

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  • Nikolausfahrt am 07.12.2019

 

In diesem Jahr ging die "Nikolausfahrt" zu einem Besuch in die "Rottal Terme" in  Bad Birnbach unter dem Motto: "Gesundheit & Erholung inmitten der Natur" Eintauchen und Erleben - oder ..."ein Stück heile Welt" das Beste bei Stress und chronischen Schmerzen. Danach ging es zu dem wunderschönen Weihnachtsmarkt in Altötting. 

Hier ein paar Bilder von einem super schönen Tag!

           Führung durch die "Rottal Terme" 

                                                                                                  

 

 Basilika St. Anna:    

                    

 Christkindlmarkt Altötting:

 

            

    

 

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  • Besuch der Komödie "Weekend im Paradies"

    Ein paar Mitglieder sahen sich am 30.11.2019 die Komödie in drei Akten "Weekend im Paradies" in der Luitpoldhalle in Freising an.
    Es war ein sehr lustiger und entpannender Abend!

Weekend im Paradies

 

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  • 25jähriges Bestehen der Rheuma-Liga Freising/Neufahrn

Bericht und Ablauf über die Feier zum 25-jährigen Bestehen der Arbeitsgemeinschaft Freising / Neufahrn am Weltrheumatag, Samstag, 12. Oktober 2019!

Um 09:30 Uhr begann der ökumenische Gottesdienst in „St.-Georg“ mit Chorbegleitung des „Frauensingkreis Tegernbach“
Thema: Erfüllte Zeit- Leben in Fülle“  

Im „Marriott-Hotel“ stimmte der Chor mit dem Schmerz- und Zuversichts-Potpourri
(Ausschnitte aus Liedern von Udo Jürgens: „Immer wieder geht die Sonne auf; „Wer nie verliert hat den Sieg nicht verdient“, Mitten im Leben“ und „Was dich nicht umbringt gibt die neue Kraft zum Leben“ und zum Schluss „Can you feel the love tonight“ alle zur Jubiläumsfeier ein. – Eine gelungene Überraschung!

Grußwort der Vorsitzenden Manuela Wegler 




Liebe Mitglieder, sehr verehrte Gäste,

25 Jahre

…was für ein schönes Jubiläum; am Weltrheumatag, mit Sonnenschein; ein Grund zum Feiern!!!

Im Jahre 1994 wurde nach dem Motto „Gemeinsam sind wir stärker“ die Rheuma-Liga Arge Freising/Neufahrn durch Frau Monika Kramer (1. Vorsitzende), Frau Irmgard Kraft (2. Vorsitzende-leider verstorben), Frau Johanna Leiß (Schriftführerin) und Herrn Horst Günter Borock (Schatzmeister-leider verstorben) gegründet

Zum Gedenken an alle Verstorbenen haben sich alle sich von den Plätzen erhoben. - 1 Minute Gedenken.

Wir begrüßen unsere Ehrengäste und Mitglieder


Foto: Lehmann

Herrn Prof. Dr. med. Stefan Schewe – Schirmherr und Bundesvorstand der Dt. RL
Herrn Erich Irlstorfer, MdB (Grußwort um 14:00 Uhr)
Herrn Dr. Florian Herrmann, Staatsminister (leider anderer Termin)
Frau Helwine Ludwig, LV Bayern e.V. (Überreichung von jeweils einer Rose an die gesamte Vorstandschaft)
Herrn Tobias Eschenbacher, Oberbürgermeister der Stadt Freising
Herrn Johannes Haun
Frau Dr. med. Constanze Quaisser-Kimpfbeck
Frau Antonie Sperrer, Ernährungsberaterin, Ayurved. Köchin
Frau Susanne Rieger, Physiotherapeutin
Frau Ulrike Gietl, VHS Neufahrn 
und unsere „Blumenkinder“: Alina, Lara und Sophia

Es folgten die Grußworte von Herrn Prof. Dr. med. Stefan Schewe (Schirmherr), Frau Helwine Ludwig, Herrn Tobias Eschenbacher (Oberbürgermeister der Stadt Freising) und von Frau Ursula Althoff (Arge Dachau).

Die Deutsche Rheuma-Liga stellt sich vor!

  • Selbsthilfeorganisation und Interessenvertretung
    für ca. 20 Millionen Menschen mit einer rheumatischen Erkrankung

Bundesverband gegründet 1970 hat derzeit über 300.000 Mitglieder

16 Landesverbände, 3 Mitgliedsverbände

Landesverband Bayern hat 18.000 Mitglieder in 97 Arbeitsgemeinschaften

In den Arbeitsgemeinschaften sind ausschließlich ehrenamtliche Mitarbeiter tätig 

Die Arbeitsgemeinschaft Freising/ Neufahrn mit derzeit etwa 130 Mitglieder

Größte Arbeitsgemeinschaft München mit ca. 1600 Mitgliedern liegt in unmittelbarer Nähe mit zahlreichen Vortrags-/ Infoangeboten

Säulen der ehrenamtlichen Arbeit

- Beratung 

- Bewegung

- Begegnung

Seit Oktober 2017 leite ich, nach krankheitsbedingtem Rücktritt von unserer lieben Frau Elfriede Huber, nun die Arbeitsgemeinschaft Freising/Neufahrn als ehrenamtlich Engagierte.

Die Mitgliederentwicklung der Arge Freising/Neufahrn (Stand jeweils Januar):

2012: 79 2013: 75 2014: 80 2015: 80 2016: 79 2017: 95
2018: 107 2019: 118 Stand zum 12.10.2019: 129

Begegnung

„Der Mensch findet die größte Freude in dem, was er selbst neu findet oder hinzulernt“ (Thomas von Aquin)

Durch Gruppenunternehmungen (Klinikbesuche, Bäderfahrten), Gruppentreffen zum Erfahrungsaustausch mit Vorträgen, Patientenseminare, gemeinsames Frühstück und Funktionstraining helfen wir Rheumakranken aus ihrer Isolation heraus.

Gruppentreffen zum Erfahrungsaustauch mit Vorträgen in Freising / Neufahrn

gemeinsames Frühstück in Neufahrn

Klinikbesuche (Bad Reichenhall, Unfallklinik Murnau, Bad Aibling, Bad Abbach, „TCM-Klinik“ in Bad Kötzting

Bäderfahrten („Limes-Therme“ in Bad Gögging); die diesjährige Nikolausfahrt führt uns dieses Jahr am 07.10.2019 nach Bad Birnbach

Besuch der Bayer. Staatskanzlei und Landtag; Berlin (Brüssel ist in Planung)

Agenda 21 beim Sozialbeirat „Menschen mit Behinderung“

„Fibromyalgie“-Gruppe seit 01.03.2018

Beratung

Patientenseminare – Angebot vom LV

Vorträge:

„Hilfsmittel im Alltag“ mit Vorführung
„Die Wunderwelt der ätherischen Öle“
„Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung“
„Mobilität im Straßenverkehr“
Stand auf der Gesundheitsmesse in Freising   
Teilnahme am „Tag der offenen Tür“ im Seniorenzentrum in Neufahrn
Schaufenster zur Ehrenamtswoche in Freising

Bewegung

„Kümmere Dich um deinen Körper. Es ist der einzige Ort, den zu du zum Leben hast“ (J. Rohn)

Mit unserem tollen Team ist es uns gelungen, neue Gruppen für das ärztlich verordnete Funktionstraining (3 Warmwassergymnastik-Gruppen 2016, 2018 und 1 Trockengymnastik-Gruppe ab Januar 2020 in Freising) für rheumakranke Menschen im Sinne einer starken Selbsthilfe zu eröffnen. Insgesamt haben wir 7 Gruppen für das ärztlich verordnete Funktionstraining; 3 in Neufahrn und 4 in Freising.

ärztlich verordnetes Funktionstraining:
2 Warmwassergymnastikgruppen in Neufahrn
1 Trockengymnastikgruppe in Neufahrn
3 Warmwassergymnastikgruppen in Freising (2016, 2019)
Neu: 1 Trockengymnastikgruppe in Freising ab Januar 2020

Die Selbsthilfegruppe wird gefördert durch die gesetzlichen Krankenkassen und ihre Verbände in Bayern.
In Planung in Bayern: Patient Partner Projekt

Im Patient Partners Programm schulen speziell geschulte Patienten Medizinstudenten und Ärzte. Dies geschieht nicht durch Vorträge, sondern indem ein Arztbesuch nachgestellt wird. 

Als Patient Partners stellen Sie sich kurz vor und schildern Ihre ganz persönliche Geschichte mit der rheumatischen Erkrankung: 

wie die Krankheit ausgebrochen ist
wann sie diagnostiziert wurde 
welche Behandlungen Sie schon hinter sich haben, 
wie es Ihnen im Moment geht
welche Medikamente Sie einnehmen und 
welche Einschränkungen die Erkrankung im alltäglichen Leben mit sich bringt. 

Danach üben Sie in einem Rollenspiel mit den Ärzten und Medizinstudenten, wie eine Untersuchung mit einem Patienten mit Verdacht auf eine rheumatische Erkrankung sinnvoll erfolgen kann. 
So sollen Studenten und Mediziner ein besseres Verständnis für rheumatische Erkrankungen erlangen.

Neu: Rheuma ist jünger als Du denkst

Bloggen www.instagram.com/deutsche_rheuma_liga/

neue Kampagne zum Welt-Rheuma-Tag 2019
Sie sind jung, sie sind dynamisch – und chronisch krank: Britta (23) und Christian (43) haben Rheuma – und sie haben sich entschlossen, die Protagonisten der Aufklärungskampagne „Rheuma ist jünger als du denkst“ zu sein.
Junge Rheumatiker sollen mehr Verständnis bekommen und ernst genommen werden, 
die Öffentlichkeit informiert werden, was es überhaupt heißt, Rheuma zu haben. sie möchten, dass Rheuma nicht mehr nur als „Alte-Leute-Krankheit“ wahrgenommen, nicht nur mit Arthrose assoziiert wird. 

Rheuma soll frühzeitig erkannt werden, notwendige medizinische Maßnahmen schnellstmöglich eingeleitet werden – denn umso besser stehen die Chancen, einen Stillstand der Krankheit zu erreichen.

Jetzt etwas Bewegung (Meditative Atem- und Entspannungsübung: „Wind…“)

Im Anschluss wurden 7 Mitglieder für Ihre langjährige Treue und Verbundenheit mit der Rheuma-Liga geehrt (Überreichung Urkunde mit 1 Rose).

Vortrag Herr Prof. Schewe: „Rheuma – Kampf der Müdigkeit“
Vortrag Antonie Sperrer: „gesunde Ernährung bei Rheuma“ und „Ayurvedische Küche“

Motto Büffet: „Entzündungen mit Genuss reduzieren“
 
Grußwort Herr Erich Irlstorfer, MdB
Vortrag Frau Dr. med. Constanze Quaisser-Kimpbeck: „Rheuma und Schmerz“

Vorgestellte Themen aus unserem Angebot
„Rheuma-Auszeit“ – 






„Der innere Garten“ von Michaela Huber 
„Träume“ aus „Märchenhafte Lichtblicke“ von Karin Zimmermann  
„Genussmomente“ (1 Praline mit Genuss auf der Zunge zergehen lassen)



Kleine Präsente an Vortragende, Blumenkinder und „Schatz“ meister   

 




Spruch vom Seminar „Mit Freude und Gelassenheit im Ehrenamt“
Gott gebe mir….

Gehen wir diesen Weg weiterhin gemeinsam.



Ein herzliches „Vergelt`s Gott“ an alle Zuwendungsgeber*innen für Ihre Unterstützung und Kooperation, Pfarrer Lederer und Pfarrerin Löser und dem Chor „Frauensingkreis Tegernbach“ für die Gestaltung des Gottesdienstes, allen bisherigen Vorstandschaften und an mein tolles Team.

 

 

 

 

 

 

 

 

 Am Dienstag, 04. Juni 2019 fand im Gasthof "Gumberger" ein
Vortrag von Prof.Dr.med. Klaus Krüger Internist - Rheumatologe zu den Krankheitsbildern Lupus und Sjögren statt.

 

      

   

 

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Ausflug der Rheuma-Liga Arge Freising/Neufahrn –
„Besuch der „Klinik Wendelstein“ in Bad Aibling

 

Am Europatag (09.05.2019) war das Motto unseres Ausflugs
„Eine Fahrt ins Blaue machen auf die Insel der Ruhe und Gelassenheit"


In der „Ölmühle Garting“ in Schnaitsee bei Familie Lamprecht wurden handwerklich hergestellte, hochwertige und naturbelassene Speiseöle aus regionalem Anbau verkostet.

 

 

 

 

 
 

Weiter ging`s nach Bad Aibling, in die „Klinik Wendelstein“.
Im Rheumazentrum der DRV- Bund werden sämtliche Erkrankungen des 
Bewegungssystems behandelt. Dazu gehören
entzündlich-rheumatische Krankheiten,
degenerative Erkrankungen und Operations- und
Unfallfolgen an den Bewegungsorganen.

 

 
Nach einem herzhaften und süßen Imbiss erläuterte
Herr Oberarzt, Dr. Christian Tomiak, in seinem Vortrag ausführlich die Rehabilitation als ganzheitlichen Ansatz (körperlich, psychisch, medizinisch, therapeutisch, informativ und individuell) durch ein multiprofessionelles Team mit jahrzehnter Erfahrung.

 

  

- rehabilitare (lat.): wieder herstellen, wieder einsetzen, wieder befähigen
- cura (lat.): Pflege, Sorge, Fürsorge

Eine Führung durch die Klinik rundete den Besuch ab.

Bei Sonnenschein erwartete uns am Spätnachmittag eines der schönsten historischen Ensembles im Chiemgau: Das Kloster Seeon. Dort fand das gemeinsame Abendessen im „Gotischen Keller“ statt.

Ein gelungener Tag für alle; eine „kurze Auszeit für Körper, Geist und Seele“.

 

 

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 Ausflug zur Asklepios Klinik in Bad Abbach, mit Stadtführung und zum
 Weihnachtsmarkt "Thurn und Taxis" in Regensburg.

 

Der dritte Ausflug in diesem Jahr hat die Rheuma-Liga Freising/Neufahrn am 01.12.2018  zur Asklepios -Klinik nach Bad Abbach geführt. In dem 
Fachkrankenhaus für Orthopädie und Rheumatologie bekamen wir nach einem tollen "Frühstücksbuffet" einen interessanten Vortrag sowie
eine Führung durch die Klinik. 
Im Anschluss daran kehrten wir zum Mittagessen in Gasthof „Zirngibl“ in Bad Abbach ein.
Ausflug_BadAbbach_Rheumaklinik

Danach ging es mit dem Bus weiter nach Regensburg. Dort gab es für die Teilnehmer des Ausflugs eine Stadtführung durch Regensburg.
Wem noch Geschenke für Weihnachten fehlten konnte diese beim Weihnachtsmarkt im Innenhof des Schlosses St. Emmeram von "Thurn und Taxis" erstehen, oder einfach nur die einzelnen Stände umrahmt durch Hunderte von Kerzen bewundern.
Am Abend kehrten wir nach dem schönen aber auch anstrengenden Tag wieder nach Hause zurück.
Ausflug_BadAbbach_Regensburg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Vorstandschaft

Geschrieben von Frau Buchhauser. Veröffentlicht in Uncategorised

Die Vorstandschaft der Rheuma-Liga AG Freising/Neufahrn

 

 Vorstandschaft2020

 (Foto: Lehmann)

von links:
Manuela Wegler (1. Vorsitzende), Steffi Schulz
(stellvertretende Schatzmeisterin), Karin Pötsch (Beisitzerin),
Conny Villani (1. Schriftführerin), Carmine Villani (Kassier), 
Anja Zobel (Beisitzerin), Carla Buchhauser (2. Schriftführerin),
Brigitte Rohde (Beisitzerin)

n.a.d. Bild: Angela Hettrich (2. Vorsitzende), Sylvia Strobl (Kassenprüferin), Sigrid Wollny (Beisitzerin) 

 

 

Rheuma

Geschrieben von Super User. Veröffentlicht in Uncategorised

Was ist Rheuma?

Rheuma ist der Überbegriff für Erkrankungen, die an den Bewegungsorganen auftreten und fast immer mit Schmerzen und häufig mit Bewegungseinschränkungen verbunden sind. Vier große Hauptgruppen werden unterschieden:

  • Entzündlich-Rheumatische Erkrankungen (z.B. Rheumatoide Arthritis)
  • Degenerative Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen (z.B. Arthrose)
  • Weichteilrheumatismus (z.B. Fibromyalgie)
  • Stoffwechselerkrankungen mit rheumatischen Beschwerden (z.B. Gicht, Osteoporose)
was ist rheuma seite 1 was ist rheuma seite 2

Rheuma in Zahlen

 

Therapie und Hilfe

Die Therapie richtet sich ganz nach Art und Schwere der rheumatischen Erkrankung. Eine eindeutige Diagnose ist unbedingt Voraussetzung. Es ist sehr wichtig, dass die Betroffenen nicht nur frühzeitig professionelle Therapie erfahren, sondern auch Informationen und Rat und "Hilfe zur Selbsthilfe" bekommen.
Die Deutsche Rheuma-Liga hält eine Vielzahl an Informationsmaterialien bereit – ehrenamtliche Berater/-Innen beraten in Gesprächen, Ärzte halten Vorträge. Sie bekommen kostenlos 6 mal im Jahr die Zeitschrift MOBIL, Infos, Broschüren und Merkblätter zu allen rheumatischen Krankheitsbildern und zu vielen Themen, z.B.:

  • Rheuma und Ernährung
  • Naturheilkunde
  • Jobs und mehr
  • Leben und Lieben mit Rheuma
  • Familiengründung und Schwangerschaft
  • meine Rechte im Sozialsystem

Förderung

Die Selbsthilfegruppe wird gefördert durch die gesetzlichen Krankenkassen und ihre Verbände in Bayern und aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Intergation.

Die Arbeitsgemeinschaft Freising/Neufahrn besteht seit 1994 und zählt derzeit über 100 Mitglieder. In unserer Arbeit als Selbsthilfe- gruppe ist es uns wichtig Menschen mit rheumatischen Erkrankungen Hilfestellung zur Bewältigung des Alltages zu geben, beim Funktionstraining in Bewegung zu bleiben und den Kontakt bei Treffen und gemeinsamen Veranstaltungen zu pflegen.

© 2019 Deutsche Rheuma-Liga Landesverband Bayern e.V. | Rheuma-Liga AG Freising/Neufahrn

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