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Arbeitsgemeinschaft Freising/Neufahrn

Corona

Geschrieben von Super User. Veröffentlicht in Uncategorised

Thema „Coronavirus“:

Impfkampagne #NaSicher unter https://na-sicher.bayern 

Was sollten Rheuma-Betroffene bei einer Impfung gegen SARS-CoV-2 beachten?
Wie oft muss die Impfung zur Grundimmunisierung erfolgen?

Auf der Seite des Bundesverbands unter www.rheuma-liga.de "Aktuelles" werden dazu einige Fragen beantwortet. Hier das Wichtigste auf einem Blick, alles ausführliche lesen Sie bitte auf der Homepage des Bundesverbandes.

Totimpfstoffe sind bei Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen und bei Patienten unter entsprechender Therapie uneingeschränkt einsetzbar. Aus Sicht der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie kann der Einsatz sowohl der mRNA-Impfstoffe als auch der Vektorimpfstoffe für Betroffene mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen empfohlen werden. 
Grundsätzlich sollen Kinder ab 12 und Erwachsene in Deutschland zweimal gegen COVID-19 geimpft werden. Dann gelten sie in Deutschland als „vollständig geimpft“. Ab dem 1. Oktober 2022 wird die Regelung geändert, dann sind drei Impfungen für diesen Status nötig. 
Die Auffrischungsimpfung (dies ist in der Regel die dritte Impfung) empfiehlt die STIKO aber jetzt schon allen Personen ab 12 Jahren. Für Menschen ab 60 Jahren und gesundheitlich besonders gefährdeten bzw. exponierten Personengruppen (Bewohner in Einrichtungen der Pflege, Menschen mit Immunschwäche ab 5 Jahren sowie Tätige in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen) empfiehlt die STIKO bereits eine 2. Auffrischungsimpfung.
Diese Empfehlungen zur Auffrischungsimpfung ändern sich, wenn vor oder nach der COVID-19-Impfung eine gesicherte Infektion mit dem Corona-Virus eingetreten ist. Einzelheiten sind auf den Internetseiten des Robert-Koch-Instituts zu finden.
Beim Medikament Rituximab wird ein deutlicher zeitlicher Abstand zur Impfung empfohlen. Die Impfung soll frühestens 4 Monate nach der letzten Gabe von Rituximab erfolgen und das Medikament soll nach der Impfung in der Regel frühestens nach vier Wochen gegeben werden.
Bei schwer immundefizienten Patienten (siehe unten) mit einer erwartbar stark verminderten Impfantwort kann eine dritte Impfung bereits vier Wochen nach der zweiten Impfung verabreicht werden. Dies ist nicht die offizielle „Auffrischungsimpfung“, sondern zählt zur Grundimmunisierung.

Besonderheiten für Personen mit geschwächtem Immunsystem: Für wen werden bereits im Rahmen der Grundimmunisierung zusätzliche Impfungen empfohlen?

  • Bei Patienten mit schwerer immunsupprimierender Therapie (=schwer immundefiziente Patienten) ist die Schutzwirkung der Vakzinierung möglicherweise vermindert bzw. ungewiss. Die gilt insbesondere dann, wenn die Immunsuppression schon während der Impfungen bestand.
  • Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen und intensiver immunsupprimierender Therapie können im Rahmen der Grundimmunisierung eine dritte Impfung bereits vier Wochen nach der zweiten Impfung erhalten.
  • Je nach Immunantwort können weitere Impfungen zur Grundimmunisierung im Abstand von 4 Wochen erwogen werden.
  • Unter einer schweren immunsupprimierenden Therapie verstehen STIKO und DGRh beispielsweise Patienten unter einer Therapie mit Rituximab und Abatacept. Aber auch Patienten unter hoher Methotrexat-Dosis (z.B. Erwachsene mit > 20 mg/Woche) oder Therapie mit Mycophenolat-Mofetil (MMF), Azathioprin (ab 3 mg pro kg Körpergewicht pro Tag), Ciclosporin (ab 2.5 mg pro kg Körpergewicht pro Tag), Tacrolimus, JAK-Inhibitoren (Baricitinib, Filgotinib, Tofacitinib, Upadacitinib) und Cyclophosphamid fallen hierunter. Die Aufzählung ist nicht abschließend.
  • Außerdem zählt die STIKO Patienten mit einer „Kortison“-Therapie von 10 – 20 mg/Tag (für mehr als zwei Wochen) oder hoch dosierter bzw. sehr hoch dosierte Stoßbehandlung zu den schwer immunsupprimierten Patienten, die nach vier Wochen eine dritte Impfung erhalten können.
  • Auch Patienten mit entzündlich rheumatischen Erkrankungen, die während eines Schubs geimpft worden sind, sollten nach individueller Risikoabschätzung bereits ab vier Wochen eine dritte Impfung erhalten können.
  • Erst nach erfolgreicher Grundimmunisierung mit zwei oder mehr Impfungen sollen die beiden Auffrischungsimpfungen (siehe unten) im Abstand von jeweils drei Monaten erfolgen.
  • Diese Empfehlungen zur Grundimmunisierung ändern sich, wenn vor, während oder nach der COVID-19-Impfung eine gesicherte Infektion mit dem Corona-Virus eingetreten ist. Einzelheiten sind auf den Internetseiten des Robert-Koch-Instituts zu finden.

Quelle: Epidemiologischen Bulletin 7/2022 des Robert Koch-Instituts, Pressemitteilung der STIKO vom 3.2.2022Stellungnahme der DGRh vom 29.11.2021Empfehlungen der DGRh vom 24.2.2022
Epidemiologisches Bulletin 33/2022 des Robert Koch Instituts 

Website des Bundesverbandes der Rheuma-Liga unter Aktuelles

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Impfen, testen und AHA+L-Regel: Zusammen wirksam gegen Corona

Seit 01. Oktober 2021 gelten neue Lockerungsschritte im Rahmen der bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Unser Hygieneleitfaden wurde dementsprechend angepasst.

Die wichtigsten Änderungen zusammengefasst:

Was gilt im Bereich Funktionstraining?
Die Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises besteht dann nicht, wenn es sich bei der Sportausübung um eine therapeutische Leistung im Sinne der 17. BayIfSMVhandelt. Therapeutische Leistungen liegen jedenfalls bei ärztlich verordneten Behandlungen vor.

Das heißt: Teilnehmer*innen am Funktionstraining mit einer ärztlichen Verordnung müssen keinennegativen Testnachweis erbringen.

Was gilt für Therapeut*innen?
TherapeutInnen sind von der3-G-Regel befreit. Treffen einer Selbsthilfegruppe unter medizinisch-therapeutischer Leitung sind Teil der beruflichen Tätigkeit des Übungsleiters und daher nicht an den 3-G-Vorgaben des § 3 Abs. 1, Abs. 2 der 17. BayIfSMV zu messen, da es sich bei dieser beruflichen Tätigkeit nicht um eine von § 3 Abs. 1, Abs. 2 der 17. BayIfSMV erfasste Dienstleistung handelt, vgl. § 3 Abs. 3 der 15. BayIfSMV.

Es ist unserer Arbeitsgemeinschaft freigestellt, eine 2-G oder 3-G-Regelung einzuführen. Dies gilt sowohl fürTeilnehmer*innen mit Verordnung als auch für Therapeut*innen. Diese Freistellung wird mit unserem Hausrecht begründet.

Was gilt für Personen ohne ärztliche Verordnung (Selbstzahler*innen)
Nicht-geimpfte und nicht-genesene Teilnehmer*innen am Funktionstraining müssen einen negativen Testnachweis vorzeigen.

Das heißt: Es müssen ausschließlich Selbstzahler*innen, die nicht-geimpft und nicht-genesen sind einen negativen Testnachweis  im Innenbereich erbringen. Grund: In diesem Fall liegt keine medizinisch-therapeutische Notwendigkeit für Funktionstraining vor.

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Impfstoffe gegen Corona: Hinweise für Rheuma-Betroffene

Totimpfstoffe sind bei Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen und bei Patienten unter entsprechender Therapie uneingeschränkt einsetzbar.

Sollen sich Rheuma-Betroffene gegen SARS-CoV-2 impfen lassen? Wie wird eine Auffrischungsimpfung bewertet? Auf der Website des Landesverbands www.rheuma-liga.de unter "Aktuelles aus dem Bundesverband" werden einige Fragen beantwortet.

Totimpfstoffe sind bei Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen und bei Patienten unter entsprechender Therapie uneingeschränkt einsetzbar. An dieser Stelle beantworten wir einige Fragen zum Thema "Corona-Impfung und Rheuma".

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So kommen Sie zu Ihrer CORONA - SCHUTZIMPFUNG:

Sie finden die Informationen zur Corona-Impfung unter den Websiten: www.ein-stich.de und www.zusammengegencorona.de. Weitere Informationen und Anmeldung bzw. Registrierung zur Impfung sind über das Anmeldeportal der Bayerischen Staatsregierung unter der Website: www.impfzentren.bayern.de erhältlich. 

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Die Corona-Pandemie macht unser Verbandsjahr und alle Aktivitäten vor Ort zum aktuellen Zeitpunkt unplanbar. Doch wir werden als Gemeinschaft die Krise überstehen. Das Wichtigste ist, dass wir alle gesund bleiben und wir kein unnötiges Risiko eingehen. Dazu orientieren wir uns an den aktuellen Bestimmungen auf Landes- und Bundesebene und berücksichtigen, dass in unserer Gemeinschaft viele Risikopatienten sind, für die nochmals vorsichtigere Maßnahmen gelten („Vorsicht - Vertrauen - Verantwortung“).

Wir bitten Sie um Ihr Verständnis für diese Maßnahmen.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne unter 0174 / 8 62 74 73 zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Homepage unter: rheuma-liga-freising.de und auf den Seiten des Landes- / Bundesverbandes: https://www.rheuma-liga-bayern.de

Selbstverständlich informieren wir Sie umgehend, sobald Informationen vorliegen.

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Informationen rund um die Corona-Schutzimpfung vom Bayerischen Gesundheitsministerium 

Das Bayerische Gesundheitsministerium informiert zur Corona-Schutzimpfung unter https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/impfung/.
Dort finden Sie alle notwendigen Hinweise zum Ablauf, zu den benötigten Dokumenten, zu Impfzentren, Nebenwirkungen, Reihenfolge der Impfung, Datenschutz, Hinweise für Bevollmächtigte zum Ausfüllen der Einwilligungserklärung/Anamnesebogen für zu impfende Personen in Pflegeeinrichtungen sowie Aufklärungsunterlagen zu den unterschiedlichen Impfstoffen mRNA- und Vektor-Impfstoffe. Die Aufklärungsunterlagen sind ebenfalls in leichter Sprache auf den Seiten des RKI abrufbar:

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html

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Thema FFP2 Masken

Möglichkeiten und Grenzen der eigenverantwortlichen Wiederverwendung
von FFP2-Masken für den Privatgebrauch

Maske

 

Informationen dazu entnehmen Sie der folgenden Internetseite:

www.fh-muenster.de/ffp2

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 Thema Corona-Impfung:

Quelle: Homepage LV

Totimpfstoffe sind bei Patienten mit entzündlich-rheumatischen
Erkrankungen und bei Patienten
unter entsprechender
Therapie uneingeschränkt einsetzbar

 

 

 

 

Wir hoffen, Sie sind gut und vor allem Corona-gesund in das neue Jahr gekommen.
Zum Jahresbeginn anbei einige aktuelle Informationen für Sie:

Informationen zur Corona-Impfung

Der Bundesverband hat auf der Homepage die Informationen zu den Corona-Impfungen aktualisiert.
Sie finden Hintergrundwissen zu Impfstoffen und zur Impfstrategie des Bundesministeriums für Gesundheit:
Betroffene mit Autoimmunerkrankungen und rheumatischen Erkrankungen sind in der dritten Gruppe mit erhöhter Priorität für die Impfung eingestuft worden.

https://www.rheuma-liga.de/aktuelles/detailansicht/impfstoff-gegen-corona-hinweise-fuer-rheuma-betroffene

Die Ständige Impfkommission hat ihre Empfehlung zur Impfung gegen SARS-CoV-2 aktualisiert. Dabei wurde u.a. ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Priorisierung der genannten Gruppen ergänzt werden muss um Einzelfallentscheidungen, z.B. bei seltenen Erkrankungen.
Die Verordnung des Bundesministeriums für Gesundheit wurde jedoch bisher noch nicht angepasst.

Eine Übersicht zur Impfstrategie in Bayern finden Sie auf der Seite des Bayerischen Gesundheitsministeriums:

https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/impfung/

In Bayern besteht seit 11.01.2021 die Möglichkeit, sich online für die Corona-Impfung zu registrieren.
Das für Sie zuständige Impfzentrum und weitere Informationen zur Online-Registrierung finden Sie unter:

https://impfzentren.bayern/

Rheumatologen warnen vor Fehlinformation über Corona-Impfung

Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) ist Fehlinformationen entgegengetreten, nach denen eine Impfung gegen SARS-CoV-2 für Menschen mit Rheuma risikobehaftet und damit nicht in Anspruch zu nehmen sei. Stattdessen empfiehlt die Fachgesellschaft ausdrücklich die Impfung von Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. Ausführliche Informationen finden Sie unter:

https://dgrh.de/Start/DGRh/Presse/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen/2021/Pressemitteilung-Nr.-2-2021.html

Hintergrund für die Pressemitteilung waren nach Auskünften der DGRh einzelne Rückfragen von
Patienten und Ärzte



Quelle: Homepage LV
csm Coronavirus 76d1261faa
















Hygieneregeln:
Hygieneregeln


Corona und Hilfe bei Rheuma
So unterstützt die Rheuma-Liga Arbeitsgemeinschaft Freising/Neufahrn aktuell die Betroffenen

Die Rheuma-Liga Arbeitsgemeinschaft Freising/Neufahrn betreut Rheumakranke während der Corona-Pandemie mit einem angepassten Angebot: Online-Bewegungsangebote auf „YouTube“ und Rheuma-App „Auszeit“ laden zu virenfreier Aktivität ein, die individuelle Beratung erfolgt telefonisch, vielfältiges Informationsmaterial steht allen Interessierten weiterhin kostenlos zur Verfügung.

Trotz Corona - Wir sind für Sie da!

„Wir arbeiten zurzeit mit noch mehr Engagement und Kreativität daran, für die Betroffenen vor Ort da zu sein. Diese Kraft wird uns – da bin ich mir sicher – auch über diese weltweite Krise hinwegtragen.“

"Kümmere dich um dich selbst so,
als wärst du jemand,
der dir ganz besonders am Herzen liegt"


sagt Manuela Wegler, Leiterin der Arbeitsgemeinschaft Freising/Neufahrn.

Rheuma-Betroffene erhalten Informationen und persönliche Beratung unter:
Deutsche Rheuma-Liga, Arbeitsgemeinschaft Freising/Neufahrn,
Tel: 0174 / 8 62 74 73 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir freuen uns auf Ihren Anruf!


Deutsche Rheuma-Liga, Landesverband Bayern e.V.
Die Deutsche Rheuma-Liga ist mit 300.000 Mitgliedern die größte deutsche Selbsthilfeorganisation im Gesundheitsbereich. Allein in Bayern sind über 19.000 Mitglieder im Landesverband. Der Verband informiert und berät Betroffene unabhängig und frei von kommerziellen Inte­ressen. Die Rheuma-Liga bietet Menschen mit rheumatischen Erkrankungen in jedem Alter Rat und praktische Hilfen, spezielle Bewegungsangebote wie das Funktionstraining, unterstützt aber auch Forschungsprojekte zu rheumatischen Erkrankungen und tritt für die Interessen rheumakranker Menschen in der Gesundheits- und Sozialpolitik ein.

Update Nr. 5:
Coronavirus: Infos für Menschen mit Rheuma


Die Coronavirus-Infektionszahlen in Deutschland sinken. Auch in den Wochen nach den ersten Lockerungen, zum Beispiel bei den Kontaktbestimmungen, für den Schulund Kindergartenbesuch sowie die Öffnung von Restaurants und Hotels, ist die Zahl der SARS-CoV-2-Neuinfektionen in Deutschland auf niedrigem Niveau.

Das Robert Koch-Institut bewertet die Gefahr für die Bevölkerung insgesamt jedoch immer noch als hoch. Das konfrontiert Menschen mit einer rheumatischen Erkrankung nach wie mit besonderen Herausforderungen. Viele Betroffene, insbesondere Menschen, die an einer entzündlich-rheumatischen Krankheit leiden, haben Angst, sich anzustecken.

Die Deutsche Rheuma-Liga lässt Betroffene mit ihren Fragen nicht allein und beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema "Coronavirus und Rheuma".

Was ist das Coronavirus?

Das neue Virus heißt offiziell SARS-CoV-2. Die Erkrankung, die durch das Virus hervorgerufen wird, heißt COVID-19. Zum ersten Mal aufgetreten ist die Erkrankung Mitte Dezember in der Stadt Wuhan in China. Das Coronavirus SARS-CoV-2 ist eines von mehreren Hundert Viren, die zur Familie der Coronaviren gehören. Oftmals sind diese Viren lediglich für leichte Erkältungen verantwortlich.

Laut Angaben des Robert Koch-Instituts wird derzeit angenommen, dass das SARSCoV-2 von Fledermäusen stammt. Zwischenwirte seien allerdings noch nicht identifiziert.

Ansteckung:

Wie überträgt sich das Coronavirus? Tröpfcheninfektion: Die hauptsächliche Übertragung erfolgt über Tröpfchen, die beim Husten und Niesen entstehen und beim Gegenüber über die Schleimhäute der Nase, des Mundes und ggf. des Auges aufgenommen werden.

Beim (insbesondere lauten) Sprechen, Lachen und Singen treten auch mikroskopisch kleine, nicht sichtbare Wassertröpfchen (Aerosole) aus dem Mund aus und verbleiben in der Luft. Es gibt inzwischen gute Hinweise, dass die Coronaviren in den Wassertröpfchen offenbar viele Stunden infektiös bleiben können.

Welche Symptome bekomme ich?

Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 kann zu Symptomen wie Beeinträchtigungen des Geruchs- und/oder des Geschmackssinns, Fieber, trockenem Husten, Halsschmerzen, Schnupfen und Abgeschlagenheit führen. Auch über Atemprobleme, Kopf- und Gliederschmerzen und Bauchschmerzen wurde berichtet. Einige Betroffene leiden an Übelkeit und Durchfall. Bei einem eher kleinen 2 Teil der Patienten scheint das Virus mit einem schwereren Verlauf einherzugehen und zu Organbeteiligungen (Lunge, Herz, Niere u.a.) zu führen.

Wer ist besonders gefährdet für einen schweren Verlauf?

  • Schwere Krankheitsverläufe treten häufiger ab einem Alter von 50 bis 60 Jahren auf, dabei steigt das Risiko mit dem Lebensalter stetig an.
  • Nach bisheriger Einschätzung des Robert Koch-Instituts haben Patienten mit Autoimmunerkrankungen, z. B. entzündlichem Rheuma, oftmals ein geschwächtes Immunsystem (z. B. durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie Kortison) und unterliegen daher generell erst einmal einem erhöhten Risiko für schwere Verläufe. Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie weist aber darauf hin, dass die bisherigen Erkenntnisse aus Studien zu COVID-19 nahelegen, dass der Verlauf der COVID-19-Erkrankung bei Rheuma-Patienten nicht schwerer zu sein scheint als bei der Allgemeinbevölkerung. Aufgrund der vergleichsweise geringen Zahl der Erkrankungen können die bisher verfügbaren Daten aber noch keine belastbaren Erkenntnisse liefern.
  • Raucherinnen und Raucher haben ein erhöhtes Risiko auf einen schweren Verlauf.
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen, vor allem bei Erkrankungen des Herzens, der Lunge, der Niere, bei chronischen Lebererkrankungen, hoher Blutdruck, Diabetes, wahrscheinlich auch starkes Übergewicht und Krebs haben ein erhöhtes Risiko auf einen schweren Verlauf. Bei Zusammentreffen von Grunderkrankungen und höherem Alter erhöht sich das Risiko weiter.


Welche Maßnahmen gelten zum Schutz der Bevölkerung?

Die Bundesregierung hat gemeinsam mit den Bundesländern eine Reihe von Beschränkungen aufgesetzt, die aktuell bis zum 29. Juni 2020 gelten. Zusätzlich gibt es in den jeweiligen Bundesländern unterschiedliche Regelungen. Informieren Sie sich bitte auch auf der Internetseite Ihrer Landesregierung über die Maßnahmen in Ihrem Bundesland. Grundsätzlich gilt:

  • In der Öffentlichkeit müssen Menschen mindestens 1,5 Meter Abstand halten.
  • Eine Maskenpflicht besteht in bestimmten öffentlichen Bereichen, wie z. B. in Geschäften oder im öffentlichen Nahverkehr. Informieren Sie sich bitte auch auf der Internetseite Ihrer Landesregierung über die Maßnahmen in Ihrem Bundesland.

    Hinweis: Atemschutzmasken sind dafür gemacht, dass vor allem infizierte Träger, die nicht unbedingt Beschwerden haben müssen, die Erkrankung nicht weitergeben. Dennoch gelten Atemschutzmasken nur als zusätzlicher Schutz und ersetzen nicht andere Maßnahmen (insbesondere die Beibehaltung der Abstandsregeln). Es gibt bisher keine hinreichenden Belege dafür, dass eine Atemschutzmaske einen selbst vor einer Ansteckung durch andere schützt. Atemschutzmasken dienen also nicht dem Eigenschutz. Damit ein MundNasen-Schutz effektiv wirken kann, muss der Mund-Nasen-Schutz 3 enganliegend getragen und gewechselt werden, wenn er nass geworden ist. Mit den Händen sollte er nicht berührt werden.
  • Bei den Kontaktbeschränkungen gilt: Die Länder können den Aufenthalt im öffentlichen Raum nunmehr mit bis zu zehn Personen oder den Angehörigen zweier Hausstände gestatten. Auch bei privaten Zusammenkünften zu Hause in geschlossenen Räumen sollen die Hygiene- und Abstandsregeln umgesetzt werden, sowie die Zahl der Personen an der Möglichkeit zur Einhaltung der Abstandsregel bemessen werden und für ausreichend Belüftung gesorgt werden. Wo die Möglichkeit besteht, sollen die privaten Zusammenkünfte im Freien abgehalten werden, da hier ein erheblich geringeres Infektionsrisiko besteht. Bitte informieren Sie sich auch hier auf den Webseiten Ihrer Landesregierung über die Regelungen in Ihrem Bundesland.


Wie kann ich mich und andere noch schützen?

  • Gründliches Hände waschen (20 bis 30 Sekunden).
  • Händeschütteln und Umarmungen unbedingt vermeiden.
  • Möglichst wenig ins Gesicht fassen, da Mund, Nase und Auge mögliche Eintrittswege für das Virus darstellen.
  • Um die Erregerzahl, mit dem die Personen in einem Raum konfrontiert werden, möglichst gering zu halten, ist es neben dem Tragen der Masken in solchen Situationen wichtig, die Räume gründlich zu lüften. In kleinen Räumen sollte das Sprechen möglichst vermieden oder auf das Nötigste reduziert werden.
  • Bei Anzeichen eines Infekts Abstand halten und möglichst zu Hause bleiben.
  • Beim Husten, Niesen oder Nase putzen mindestens zwei Meter Abstand von anderen Menschen halten und sich wegdrehen.
  • Ausführliche Hygienetipps gibt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Internetseite.


Welchen Stellenwert hat die Therapie entzündlicher Rheumaerkrankungen?

  • Immunsuppressiva (z.B. Kortison, Methotrexat, Biologika, JAK-Inhibitoren) sollten keinesfalls ohne Rücksprache mit dem behandelnden Arzt abgesetzt werden. Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie warnt ausdrücklich vor dem eigenmächtigen Absetzen der Therapiel https://dgrh.de/Aktuelles/Empfehlungen-f%C3%BCr-Patienten.html.
    Eine aktive, unbehandelte entzündliche Rheumaerkrankung ist in der Regel gefährlicher für eine Ansteckung mit einer Viruserkrankung als ein mit immunsuppressiven Medikamenten gut eingestelltes entzündliches Rheuma. Würde nach dem Absetzen ein Schub erfolgen, könnte sogar eine Erhöhung der immunsuppressiven Therapie und insbesondere der Kortisondosis nötig werden, was das Immunsystem ungünstig beeinflusst.
  • Bei Zeichen einer Infektion sollten Menschen mit erhöhtem Risiko frühzeitig telefonisch mit dem Hausarzt Kontakt aufnehmen, nicht direkt in die Praxis gehen.
  • Sollte eine Infektion bei Betroffenen mit entzündlichen rheumatischen Erkrankungen festgestellt werden, nehmen Sie telefonisch Kontakt mit dem Rheumatologen auf, um zu besprechen, wie die Therapie verändert werden muss, etwa wenn eine Corona-Infektion mit absehbar schwerem Verlauf vorliegt.
  • Rheumapatienten, die über längere Zeit (z.B. mehr als einen Monat) Kortison einnehmen, verlieren die Fähigkeit, auf eine Stress-Situation wie eine Infektion mit dem Corona-Virus ausreichend zu antworten. Dies gilt insbesondere, wenn Fieber, eines der wichtigsten Symptome der Corona-Infektion, auftritt. Die Nebennierenrinde ist durch die lange Kortison-Therapie ruhiggestellt. Sie kann nicht ausreichend durch Produktion von Kortisol reagieren, das kann gefährlich werden. Diese Patienten brauchen dringend den Rat ihres Rheumatologen oder den Rat eines Endokrinologen (Hormonspezialist). Auf keinen Fall darf das Kortison ohne Rücksprache abgesetzt werden.
  • Eine aktuelle Stellungnahme zum Thema Hydroxychloroquin und Einnahme bei COVID-19-Patienten lesen Sie unter:https://dgrh.de/Aktuelles/Kardiale-Sicherheit-von-Hydroxychloroquin.html


Welche Informationen sind für Menschen mit einer rheumatischen Erkrankung noch wichtig?


  • Grundsätzlich ist für ältere Menschen und für Betroffene von Autoimmunerkrankungen ein umfassender Impfschutz von hoher Bedeutung, um beispielsweise das Risiko für Influenza- und Pneumokokken-Infektionen (Lungenentzündung) zu reduzieren.
  • Wegen der Coronavirus-Pandemie können Heilmittel-Therapien derzeit für einen längeren Zeitraum als gewöhnlich unterbrochen werden. Bislang durften vom Arzt verordnete Therapien maximal 14 Tage unterbrochen werden und zwischen Verordnung und Therapiebeginn maximal 14 Tage liegen. Diese Fristen sollen derzeit nicht mehr geprüft werden, empfehlen die Krankenkassenverbände auf Bundesebene. Die Empfehlung gilt vorerst bis zum 30. Juni 2020. Weitere Informationen gibt es hier.


Die Deutsche Rheuma-Liga hält Besonnenheit im Umgang mit der Verbreitung des Virus SARS-CoV-2 für wichtig und stellt Informationen für Betroffene bereit, die helfen sollen, das Geschehen und eine mögliche individuelle Gefahr einzuschätzen. Dabei orientiert sie sich an den Informationen der öffentlichen Stellen (Robert KochInstitut, Bundesministerium für Gesundheit, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung).

Neben einer individuellen Gefährdung entsteht durch eine ungebremste Verbreitung des Virus vor allem die Gefahr, dass das Gesundheitssystem überlastet wird und die Versorgung der Kranken nicht in ausreichendem Maße erfolgt. Die Deutsche Rheuma-Liga unterstützt daher alle Maßnahmen, die darauf ausgerichtet sind, die Verbreitung des Virus zu begrenzen. Davon profitieren in besonderer Weise die Menschen, die ein Risiko für schwerere Verläufe der Erkrankung haben; dazu gehören auch viele Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen.

Stand: 29. Mai 2020

Informieren Sie sich über die aktuelle Situation nur bei vertrauenswürdigen Quellen, z. B. auf den Internetseiten der Bundesregierung, des , der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, des Robert Koch-Instituts oder auf dem Portal "PatientenInformation.de".

Fachliche Beratung: Prof. Dr. Stefan Schewe, niedergelassen in München und Ebersberg/Baldham

Dr. Jürgen Clausen, Referat Forschung, Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband

Studienprojekte der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V.

Liebe Mitglieder,

sicherlich haben auch Sie die Beschlüsse des bayerischen Kabinetts zu den schrittweisen Erleichterungen in der Corona-Pandemie verfolgt. Seit dem 6. Mai ist die allgemeine Ausgangsbeschränkung entfallen, eine Kontaktbeschränkung und das Distanzgebot gelten fort. Alle Informationen zu den Beschlüssen finden Sie in der Pressemitteilung vom 5. Mai der Bayerischen Staatskanzlei:

https://www.bayern.de/wp-content/uploads/2020/05/200505-ministerrat.pdf

Die schrittweisen Erleichterungen betreffen allerdings noch nicht unsere Gruppenaktivitäten und das Funktionstraining in der Rheuma-Liga. Ebenfalls sind Vereinsveranstaltungen und -versammlungen weiterhin untersagt. Hier gibt es noch keine Lockerungen. Wir werden die nächsten 2 Wochen mit Spannung beobachten, wie sich die Infektionszahlen verändern und hoffen, dass es eine positive Entwicklung geben wird und auch in unserem Bereich schrittweise Lockerungen möglich sein werden.

Wir möchten Sie heute über zwei Studienprojekte der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) informieren:

Betroffene mit rheumatischen Erkrankungen und Rheumatologen stehen angesichts der COVID-19-Pandemie vor großen Herausforderungen. Die DGRh versucht, diesen Herausforderungen mit einem Online-Register für an COVID-19 erkrankte Rheuma-Betroffene und einer Patientenumfrage für alle Rheuma-Betroffene zu begegnen.

Sie finden weitere Informationen auf der Seite des Bundesverbandes: https://www.rheuma-liga.de/unser-einsatz/rheumaforschung/studienaufrufe

Das Online-Register richtet sich an Betroffene mit einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung und einer COVID-19-Erkrankung. Das Online-Register soll die Behandlung von Rheuma-Betroffenen verbessern.

Die Patientenumfrage richtet sich an alle Rheuma-Betroffenen; unabhängig davon, ob sie eine COVID-19-Erkrankung haben / hatten oder nicht. Die Patientenumfrage untersucht, welche Sorgen und Ängste durch die Pandemie aufgetaucht sind und wie sich diese auf die Grunderkrankung auswirken.

Mutmacher-Seite

gerne möchte Sie der Landesverband Bayern e.V. auf diesem Weg auf die Mutmacher-Seite im Intranet hinweisen:

  • Wir möchten Sie während der Corona-Pandemie nicht alleine lassen und Sie auch mit schönen Dingen, die Ihnen Kraft und Freude geben sollen, versorgen. Das kann ein schönes Foto, ein Gedicht, ein kleiner Spruch oder eine kurze Geschichte sein. Schauen Sie sich einfach mal die neuen Seite "Mutmacher" an.
    Wir wünschen Ihnen viel Spaß dabei!
  • Die Rheuma-Liga Baden-Württemberg e.V. bietet über die Website Fitnessübungen für zu Hause an. Das Angebot enthält Filme und Erklärungen und ist auch für unsere bayerischen Mitglieder offen. Sie können gerne den Link mit dem Hinweis, dass es sich um ein Angebot der Rheuma-Liga Baden-Württemberg e.V. handelt, an die Mitglieder weitergeben:
    https://bewegung.rheuma-liga-bw.de/



Sonderregelungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus:

  • Heil- und Hilfsmittelversorgung

    Der GKV-Spitzenverband hat Empfehlungen zur Heil- und Hilfsmittelversorgung in der momentanen Situation herausgegeben. Im Bereich Hilfsmittel können bspw. nicht aufschiebbare (Erst-)Versorgungen auch ohne Vorliegen einer vertragsärztlichen Verordnung begonnen werden (liegt im Ermessen des Leistungsanbieters; die Verordnung muss bei Abrechnung vorliegen). Auf eine Folgeverordnung wird bei zum Verbrauch bestimmten Hilfsmitteln verzichtet, sofern die Erstversorgung bereits von der Krankenkasse genehmigt wurde. Hier ist auch eine Mehrmonatsversorgung möglich, wenn sie nicht die Versorgung anderer Versicherter gefährdet. Weitere/aktuelle Informationen finden Sie unter:

    https://www.gkvspitzenverband.de/gkv_spitzenverband/presse/fokus/fokus_corona.jsp4

    Bestimmte Rheumatiker erhalten Podologie (medizinische Fußpflege) auf Rezept. Marion Rink (Vizepräsidentin Bundesverband) und Helga Jäniche (Vorstandsmitglied Bundesverband) engagierten sich als Patientenvertreterinnen der Rheuma-Liga erfolgreich im G-BA für eine Änderung der Heilmittel-Richtlinie: Medizinische Fußpflege, auch als Podologie bezeichnet, gibt es jetzt nicht mehr nur für Diabetiker auf Verordnung. Voraussetzung ist, dass die Patienten genauso gefährdet sind, wie Menschen mit einem diabetischen Fußsyndrom. Eine Verordnung erhält demnach, wer vergleichbare Schädigungen der Haut und der Zehennägel hat und aufgrund von krankhaften Gefühlsstörungen kaum Schmerzen empfindet. Der Arzt muss prüfen, wie gefährdet die Patienten sind. Unter bestimmten Voraussetzungen ist nun eine Verordnung bei einigen rheumatischen Erkrankungen möglich. Dazu gehören systemische Autoimmunerkrankungen und Kollagenosen mit nachweisbaren Gefühlsstörungen der Füße mit oder ohne Durchblutungsstörungen. Die Heilmittel-Richtlinie tritt zum 1. Juli 2020 in Kraft.

  • Medikamentensicherheit: Akute generalisierte exanthematische Pustulose bei Ibuprofen.

    Auf Grund von Hinweisen aus der europäischen Datenbank für Nebenwirkungen „Eudra Vigilance“ und Literaturrecherchen sollen die Produktinformationen von Ibuprofen aktualisiert werden, da vom Auftreten einer akuten generalisierten exanthematischen Pustulose (AGEP) im Zusammenhang mit Ibuprofen-enthaltenden Produkten berichtet worden ist. Die Häufigkeit ist unbekannt. Die AGEP ist ein Hautauschlag, gekennzeichnet durch das rasche Auftreten dutzender bis tausender Pusteln und meist begleitet von Gesichtsschwellung, Fieber und Leukozytose. Dies teilen das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in ihrem Bulletin zur Arzneimittelsicherheit (Ausgabe 04/2019) mit:

    https://www.bfarm.de/DE/Arzneimittel/Pharmakovigilanz/Bulletin/Archiv/bulletin-archiv.html
    Quelle: BV Verbandsservice 05/2020

  • Medikamentensicherheit: Metamizol verringert die gerinnungshemmende Wirkung von Acetylsalicylsäure

    Bereits 2018 hat die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) auf eine mögliche Wechselwirkung zwischen Metamizol (Novaminsulfon) und Acetylsalicylsäure („Aspirin“, ASS) hingewiesen (Verbandsservice 7/18). Laut einem Beschluss der Europäischen Arzneimittel-Agentu r(EMA) sind jetzt auch die Fach- und Gebrauchsinformationen von ASS anzupassen mit dem Hinweis, dass die gleichzeitige Verabreichung von ASS und Metamizol in klinisch relevanter Weise die Thrombozytenaggregations-hemmende Wirkung von ASS vermindert. Daher sollte die Kombination von ASS und Metamizol mit Vorsicht bei Patienten angewendet werden, die niedrig dosierte ASS zum Herzschutz einnehmen. Dies teilen das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in ihrem Bulletin zur Arzneimittelsicherheit (Ausgabe 01/2020) mit https://www.bfarm.de/DE/Arzneimittel/Pharmakovigilanz/Bulletin/Archiv/bulletin-archiv.html

  • Medikamentensicherheit: Weitere Warnmeldung zum JAK-Inhibitor Xeljanz® (Tofacitinib):

    Tofacitinib ist ein JAK-Inhibitor, der bei der Behandlung der rheumatoiden Arthritis und der Psoriasis-Arthritis eingesetzt wird. Im Zuge einer Zwischenauswertung einer laufenden Studie sind erneut Sicherheitsrisiken im Zusammenhang mit der Tofacitinib-Behandlung aufgedeckt worden. Bei Patienten über 65Jahre soll deshalb eine Tofacitinib- Behandlung nur in Erwägung gezogen werden, wenn keine geeignete Alternative zur Verfügung steht, da diese Patienten ein zusätzlich erhöhtes Risiko für schwere Infektionen, die zum Teil tödlich verlaufen, aufweisen. Darüber hinaus wurde ein erhöhtes Risiko für schwerwiegende VTE wie Lungenembolien und tiefe Venenthrombosen beobachtet. Entsprechend sollte Tofacitinib bei Patienten mit bekannten Risikofaktoren für VTE nur mit Vorsicht angewendet werden. Patientensind vor Beginn einer Therapie mit Tofacitinib darüber aufzuklären, welche Anzeichen und Symptome auf VTE hindeuten können. Die Dosierung von zweimal täglich 5 mg soll nicht überschritten werden. Dies teilt die AkdÄ in ihrem Newsletter „Drug Safety Mail“ vom 20.03.2020 mit www.akdae.de/Arzneimittelsicherheit/DSM/Archiv/index.html
    Quelle: BV Verbandsservice 03/2020


Fragen zur Versorgung mit Medikamente

Aktuelles der Rheumaliga Freising-Neufahrn

Geschrieben von Frau Buchhauser. Veröffentlicht in Uncategorised

 
L` Heure Bleu
Ich wünsche Dir Ruhemomente
in der Hektik des Alltags.
Mögen die Sonnenstrahlen
Deine Seele wärmen und 
Dir Gelassenheit schenken.
Jeder neue Tag hat zwei Griffe.
Wir können ihn am Griff der Ängstlichkeit 
oder am Griff der Zuversicht halten.
(Henry Ward Beecher)

Erwarte das Gute! Hab Vertrauen ins Leben!
Male Dir Deine Zukunft in hellen und bunten Farben.
Tritt heraus aus dem Schatten und konzentriere Dich auf das Licht.
Denn mit Hoffnung und Entschlossenheit 
gehst Du dem Glück entgegen.

Rheuma-Liga ARGE Neufahrn/Freising
Manuela Wegler
1. Vorsitzende

 

Alle Veranstaltungen unserer ARGE Neufahrn/Freising für 2024 finden Sie unter "Termine":


Die Termine zum Frühstück und Funktionstraining Wasser und Trocken finden Sie unter "Termine".

Anmeldungen erbeten bei Manuela Wegler, Tel: 0174 / 8 62 74 73 oder per Mail an:

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Aktuelles aus dem Bundesverband:
(genaue bzw. detailierte Informationen erhalten Sie auf der Website des Bundesverbands unter www.rheuma-liga.de unter "Aktuelles")

 

 
 
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Am 12.Oktober 2023 ist Welt-Rheuma-Tag:
Auf der Homepage des Bundesverbands finden Sie viele verschiedene Vorträge rund ums Thema Rheuma im Livestream.

Die Rheuma-Liga Hamburg und das Regionale Kooperative Rheumazentrum Hamburg organisieren anlässlich des Welt-Rheuma-Tags 2023 eine Vortragsveranstaltung rund ums Thema rheumatische Erkrankungen. Die zehn Fachvorträge werden im Livestream am 7. Oktober 2023, ab 10 Uhr gezeigt. Anschließend gibt es eine Diskussionsrunde mit den Expertinnen und Experten. Zuschauende haben während der Veranstaltung die Möglichkeit, Fragen über einen Chat zu stellen. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Dr. med. Peer M. Aries. Schauen Sie am 7. Oktober, ab 10 Uhr rein, auf www.rheuma-liga-hamburg.de/WRT-livestream oder www.welt-rheuma-tag.de/WRT-livestream. Ihre Fragen zu den Vorträgen können Sie auch vorab per E-Mail einreichen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Hier finden Sie ab November 2023 alle Vorträge zum Abruf: www.welt-rheuma-tag.dewww.youtube.com + Eingabe „Welt Rheuma Tag 2023“ und www.rheuma-liga-hamburg.de. Auf diesen Seiten finden Sie bereits über 75 Vorträge aus den letzten Jahren.
Weitere Informationen finden Sie im Einladungsflyer. Die Kampagne wird vom Bundesministerium für Gesundheit unterstützt.  

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Schmerzen bei rheumatischen Erkrankungen
Die Entzündung an den Gelenken ist unter Kontrolle, aber die Schmerzen bleiben? Leider gibt es noch keine Wunderpille gegen chronifizierte Schmerzen bei rheumatischen Erkrankungen. Die Therapie muss sehr individuell gestaltet werden, um Erfolge zu erzielen – am besten multimodal. Den ausführlichen Bericht finden Sie auf der Website des Bundesverbands. 
Hier eine Übersicht der einzelnen Themen:

- Immunzellen kommen bei Schmerzen zum Einsatz
- Dauerschmerz bei rheumatoider Arthritis
- Auch die Psyche spielt beim Schmerz eine Rolle
- Neuropathie: echte Schäden am Nervensystem
- noch sehr unklare Daten zu Cannabis und Co.
- Schmerztherapie: WHO empfielt ein mehrstufiges Schema

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Resilienz: Abwehrtraining für die Seele
Menschen mit hoher Resilienz lassen sich von Herausforderungen nicht so schnell umhauen. Sie lässt sich gezielt verbessern. Manche Menschen scheinen Niederlagen oder Schicksalsschläge besser wegzustecken als andere. Diese Fähigkeit nennt man Resilienz – und sie lässt sich gezielt trainieren, erklärt Resilienztrainerin Nina Broich-Glagow. Den ganzen Bericht finden Sie auf der Website des Bundesverbands.

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Künstliche Gelenke: Endoprothesen bei Rheuma

Unter bestimmten Voraussetzungen kann bei rheumatischen Erkrankungen eine Operation sinnvoll oder sogar notwendig sein. Viele Gelenke lassen sich durch Prothesen ersetzen. Besteht eine chronische Erkrankung des rheumatischen Formenkreises, zum Beispiel eine Arthrose oder eine rheumatoide Arthritis, mit Befall der Gelenke über Monate und Jahre, geht damit meist eine erhebliche Minderung der Lebensqualität einher.
Unter bestimmten Voraussetzungen kann es dann sinnvoll oder sogar notwendig sein, befallene Gelenke, Sehnen oder Schleimbeutel zu operieren. Sehr viele Gelenke lassen sich zuletzt bei einer völligen Zerstörung mit einem schmerzhaften Funktionsdefizit durch eine Prothese ersetzen. Diese Möglichkeit besteht grundsätzlich an der Hüfte, dem Knie, dem oberen Sprunggelenk, der Schulter, dem Ellenbogen, dem Handgelenk und an bestimmten kleineren Gelenken an Fingern und dem Großzeh.
Der Einsatz eines künstlichen Gelenks (Endoprothese) kann Schmerzen und Bewegungseinschränkungen mindern und dabei die Beweglichkeit, die Funktionen im täglichen Leben und/oder die soziale Mobilität erhalten. Die Entscheidung für eine solche Operation fällt nicht immer leicht. Was im Vorfeld und nach dem Gelenkersatz zu beachten ist, darüber informiert die Deutsche Rheuma-Liga auf ihrer Website.

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Neue Richtlinie: Mit Assistenz ins Krankenhaus

Begleitpersonen für Menschen mit Behinderung, die ins Krankenhaus müssen, haben künftig in bestimmten Fällen Anspruch auf Krankengeld. Wenn Menschen mit Behinderungen ins Krankenhaus müssen und dafür eine Begleitung benötigen, hatte eine Begleitperson bislang keinen Anspruch auf Krankengeld. Das hat sich für bestimmte Fälle jetzt geändert.
Zum 1. November 2022 ist eine gesetzliche Regelung zur Assistenz im Krankenhaus in Kraft getreten, die diese Lücke schließt. Einzelheiten hat der Gemeinsame Bundesausschuss in einer neuen Richtlinie – der Krankenhausbehandlungs-Richtlinie (KHB-RL) – geregelt. 

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Kommunikationstraining: Nein sagen für Anfänger
Was passiert, wenn man sich zu viele Aufgaben auflädt und nicht Nein sagen kann? 
Die Antworten finden Sie von der Kommunikationstrainerin Kasandra Einig auf der Website des Bundesverbands.

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Tipps gegen Stress: Raus aus dem Teufelskreis

Stress allein löst zwar keine rheumatische Erkrankung aus, doch Daueranspannung kann Schmerzen verstärken. Zum Glück gibt es Gegenmittel.
Den ausführlichen Bericht finden Sie auf der Bundesverbandseite unter Aktuelles. 

Youtube-Film: Herausforderung Rheuma – nimm dein Leben in die Hand 
https://youtu.be/a9lu_iIbXBs

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Entzündliche Bindegewebserkrankungen (Kollagenosen)
Im Juni 2022 hat das Deutsche Zentrum Immuntherapie (DZI) des Universitätsklinikums Erlangen in Form von Online-Seminaren über „Entzündliche Bindegewebserkrankungen (Kollagenosen) – aus Sicht des Hautarztes“ und über „Kollagenosen aus Sicht des Rheumatologen“ informiert. Die Online-Veranstaltungen richteten sich an Patienten, Angehörige und Interessierte. Aufzeichnungen zu den Online-Veranstaltungen des DZI finden Sie auf der Website des Landesverbands.

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Gemeinsam statt einsam: Engagieren Sie sich bei der Rheuma-Liga

Tausende Ehrenamtliche sind für die Rheuma-Liga bundesweit im Einsatz. Zum Tag des Ehrenamts macht der Verband auf das Engagement aufmerksam. „Engagieren Sie sich bei der Deutschen Rheuma-Liga! Wir brauchen dringend weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die bereit sind, uns zu unterstützen. Nur mit Ihnen – und dank unserer bereits engagierten Helferinnen und Helfer – können wir unser bundesweites Selbsthilfe-Angebot für Menschen mit Rheuma auch weiterhin in diesem Umfang verwirklichen”, so der Aufruf von Rotraut Schmale-Grede, Präsidentin der Deutschen Rheuma-Liga zum Ehrenamtstag am 5. Dezember 2022. 
Bei der Deutschen Rheuma-Liga engagieren sich zumeist selbst von Rheuma betroffene Menschen ehrenamtlich in den 16 Landes- und drei Mitgliedsverbänden. Der diesjährige Ehrenamtstag steht bei der Rheuma-Liga unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam – mehr Zusammenhalt mit der Rheuma-Liga". 

Den ausfühlichen Bericht lesen Sie auf der Bundesverband- Website.

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Die Rheuma-Liga bietet ihren Mitgliedern viele Vorteile. Diese Vorteile werden im Rahmen einer Postkarten-Kampagne in 16 Städte getragen.

Rund 270.000 Mitglieder machen die Deutsche Rheuma-Liga zu einer großen Gemeinschaft. Nur durch diese starke Basis ist es der Rheuma-Liga und ihren vielen Ehrenamtlichen möglich, sich in Politik und Forschung für die Interessen von Menschen mit Rheuma stark zu machen. Regelmäßige Bewegungskurse, Austausch mit anderen Betroffenen, Selbstmanagement-Kurse, medizinische Vorträge, sechs Ausgaben der Mitgliederzeitschrift „mobil“: Die Rheuma-Liga bietet ihren Mitgliedern viele Vorteile. Diese Vorteile werden seit dem 13. Oktober in Kneipen und Bistros in 16 Städten getragen: Denn dort läuft die Edgar Freecard-Kampagne, um noch mehr Menschen für den Einsatz in der Rheuma-Liga zu gewinnen.
In folgenden Städten können Sie die Postkarte finden: Berlin, Bremen, Erfurt, Essen, Frankfurt am Main, Halle, Hamburg, Hannover, Kiel, Leipzig, Mainz, München, Potsdam, Rostock, Saarbrücken und Stuttgart. Wer mit machen oder einfach mal vorbeischauen möchte, der wende sich an den Landesverband.

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Entzündliche Bindegewebserkrankungen (Kollagenosen): 

Im Juni 2022 hat das Deutsche Zentrum Immuntherapie (DZI) des Universitätsklinikums Erlangen in Form von Online-Seminaren über „Entzündliche Bindegewebserkrankungen (Kollagenosen) – aus Sicht des Hautarztes“ und über „Kollagenosen aus Sicht des Rheumatologen“ informiert. Die Online-Veranstaltungen richteten sich an Patienten, Angehörige und Interessierte.
Die Aufzeichnungen zu den Online-Seminaren Kollagenosen - Autoimmunität an der Haut und/oder im Ganzen Körper finden Sie unter www.rheuma-liga-bayern.de .

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Welt-Rheuma-Tag am 12.10.2022: Gemeinsam statt einsam: Mehr bewegen mit der Rheuma-Liga!

Die Rheuma-Liga will damit Rheuma-Betroffenen Wege aus der Einsamkeit aufzeigen. Dass sich durch die Corona-Pandemie immer mehr Menschen einsam fühlen, belegen Studien, unter anderem vom Deutschen Zentrum für Altersfragen. 
Lesen Sie den ganzen Artikel auf der Bundesverband-Website unter Aktuelles.

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Fatigue: „Wer es nicht selbst erlebt hat, kann es sich nicht vorstellen“

Viele Rheumabetroffene leiden an Fatigue. Sie treffen oft auf wenig Verständnis – die Rheuma-Liga setzt sich für sie ein. 

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Rheumatologie: Neues von der Gicht

Beim Kongress des American College of Rheumatology (ACR) gab es auch interessante neue Studien zur Gicht. 

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Hockergymnastik: Niemand muss aufs Funktionstraining verzichten:

Physiotherapeut Ivan Parancin leitet in München eine Hockergymnastik-Gruppe des Funktionstrainings. Er erzählt, wie so eine Übungsstunde abläuft. Ältere, Schwerbetroffene und Mitglieder, die eine Operation hinter sich haben, brauchen in München nicht auf Funktionstraining verzichten: Für sie gibt es eine Hockergymnastik-Gruppe. Christiane Wendel, Redakteurin der Mitgliederzeitschrift "mobil" hat den Physiotherapeuten Ivan Parancin gefragt, was es damit auf sich hat. 

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Rheumatologie: Neuigkeiten aus den USA:

Kniearthrose, Fatigue, Kortison und vieles mehr: Das waren die Themen beim Jahreskongress des American College of Rheumatology. Aufgrund der Pandemie hat der Jahreskongress des American College of Rheumatology (ACR) im Herbst 2021 online stattgefunden. 

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Pflege: So nutzen Sie den Entlastungsbetrag

Wer zu Hause gepflegt wird, hat Anspruch auf Betreuungs- und Entlastungsleistungen. Auf der Bundesverband Website wird genau erklärt, welche Unterstützungen es gibt.

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Mehr Bewegung im Alltag: Stillsitzen ist out

Nicole Stefan-Schick, Bewegungsreferentin der Rheuma-Liga, gibt Tipps für einen bewegten Alltag und sagt, wie man anfängt. 

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Leben mit Rheuma: 18 Gründe für mehr Bewegung

Sport kann dazu beitragen, körperlich fitter und gesünder zu werden. Aber auch die Psyche profitiert. Wir nennen 18 positive Effekte.

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Funktionstraining: Was bringt die Zukunft?

Das Funktionstraining der Rheuma-Liga entwickelt sich immer weiter. Ein wichtiges Ziel: Rheuma-Betroffene sollen im Alltag besser zurechtkommen. Stetig entwickelt die Rheuma-Liga das Funktionstraining weiter. Nicole Stefan-Schick, Bewegungsexpertin des Verbandes, erklärt die Hintergründe.

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Corona und Rheuma: Forschungsprojekte zur Verbesserung der Datenlage

Wie wirkt sich eine SARS-CoV-2-Infektion auf Menschen mit Rheuma aus? Dieser Frage sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler intensiv nachgegangen. 

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Sollen sich Rheuma-Betroffene gegen SARS-CoV-2 impfen lassen? Wie wird eine Auffrischungsimpfung bewertet?

Totimpfstoffe sind bei Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen und bei Patienten unter entsprechender Therapie uneingeschränkt einsetzbar. Aus Sicht der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie kann der Einsatz sowohl der mRNA-Impfstoffe als auch der Vektorimpfstoffe für Betroffene mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen empfohlen werden.

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Hat ein neues Medikament Vorteile gegenüber anderen Präparaten?

Das wird geprüft. Die Rheuma-Liga bringt die Interessen von Betroffenen mit ein. Ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Website des Bundesverbandes unter "Aktuelles".

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Operationen: So finden Sie die richtige Klinik

Sie wissen, dass eine Operation ansteht? Das bedeutet Glück im Unglück: Sie haben die Chance, sich vorab über Kliniken zu informieren. Ein glücklicher Umstand an planbaren Operationen ist, dass Patienten sich die Klinik und den Operateur dazu aussuchen können. Sie kommen nicht als Notfall, sondern im Idealfall ausgeruht und gut informiert zu einem Team, das sich mit genau diesen Eingriffen bestens auskennt. 

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Sollen sich Rheuma-Betroffene gegen SARS-CoV-2 impfen lassen?
Wie wird eine Auffrischungsimpfung bewertet? 

Auf der Homepage des Bundesverbandes unter Aktuelles werden einige Fragen beantworten. Totimpfstoffe sind bei Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen und bei Patienten unter entsprechender Therapie uneingeschränkt einsetzbar. An dieser Stelle beantworten wir einige Fragen zum Thema "Corona-Impfung und Rheuma".

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Menschen mit Rheuma stehen während der Coronavirus-Pandemie vor besonderen Herausforderungen. Auf der Homepage des Bundesverbandes unter Aktuelles werden die wichtigsten Fragen beantwortet.

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 Bewegung bei Rheuma: So motivieren Sie sich:

Viele fassen den Vorsatz, mehr Sport zu machen: Wie motiviert man sich zu mehr Bewegung? Das erklärt Bewegungsexpertin Nicole Stefan-Schick. Zu Jahresbeginn fassen viele Menschen Vorsätze: Einer der beliebtesten Vorsätze ist dabei wohl, sich mehr zu bewegen. Gleichzeitig fallen in der Corona-Pandemie viele Bewegungsangebote aus, Schwimmbäder sind geschlossen und das Wetter lädt nur Hartgesottene zum Joggen oder Walken ein. Wie motiviert man sich? Wie schafft man es, trotzdem in Bewegung zu kommen? Darüber sprach Julia Bidder, Chefredakteurin der Mitgliederzeitschrift "mobil", mit der Sportwissenschaftlerin Nicole Stefan-Schick. Sie ist Bewegungsreferentin bei der Deutschen Rheuma-Liga.

Das gesamte Gespräch können Sie auf der Homepage des Bundesverbandes unter Aktuelles nachlesen.

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Rheuma: Welche Auswirkungen hat Achtsamkeit?

Glaubt man Studien, soll Achtsamkeit bei regelmäßiger Praxis leistungsfähiger und glücklicher machen, aber auch helfen, Schmerzen besser zu managen. Für viele Rheumapatientinnen und -patienten ist die Gefahr groß, dass der Schmerz zunehmend ihren Alltag beherrscht. Schmerz versetzt sie dann in einen Dauerstress. Manche bekommen das Gefühl, der Schmerz übernehme das alleinige Kommando in ihrem Leben. Manche geraten sogar in schmerzbedingte Depressionen.

Den gesamten Bericht entnehmen Sie bitte auf der Homepage des Bundesverbandes unter Aktuelles.

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Rheuma kann den ganzen Körper betreffen:

Entzündliche Rheumaerkrankungen können den gesamten Körper betreffen. Deshalb sind Fragen nötig, die weit über die Gelenke hinaus gehen und einmal den ganzen Körper durchleuchten. Genauere Informationen über dieses Thema finden Sie auf der Homepage des Bundesverbandes unter Aktuelles.

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Rheuma-Liga informiert Betroffene über Heilmittelverordnung:

Bei verschiedenen rheumatischen Erkrankungen sind meist dauerhaft oder langfristig Heilmittel notwendig. Die Rheuma-Liga informiert Betroffene. Am 1. Januar 2021 ist eine überarbeitete Version der Heilmittel-Richtlinie in Kraft getreten. Mit ihr sollte die Verordnung von Heilmitteln für Ärzte wie Patienten vereinfacht werden. In der Praxis ergaben sich jedoch im Laufe des Jahres Schwierigkeiten, besonders bei der Verordnung langfristig benötigter Heilmittel. Das hat die Deutsche Rheuma-Liga zum Anlass genommen, jetzt das Merkblatt „Heilmittelverordnung“ als Unterstützung für Rheumabetroffene zu veröffentlichen. Genauer Informationen entnehmen Sie auf der Homepage des Bundesverbandes unter Aktuelles.

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Starttermin verschoben: Wie funktioniert das E-Rezept?

Eigentlich sollte das E-Rezept ab dem 1. Januar 2022 das rosafarbene Rezept ablösen. Doch daraus wird nichts. Auf der Homepage des Bundesverbandes unter Aktuelles werden die wichtigsten Fragen beantwortet.

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Impfstoffe gegen Corona: Hinweise für Rheuma-Betroffene
12.11.2021


Bestimmten Personen soll frühestens sechs Monate nach der Grundimmunisierung (Ausnahme Covid19-Vaccine Janssen (Johnson & Johnson)) eine Auffrischungsimpfung angeboten werden.
Sollen sich Rheuma-Betroffene gegen SARS-CoV-2 impfen lassen? Wie wird eine Auffrischungsimpfung bewertet? Auf der Website des Bundesverbandes www.rheuma-liga.de werden einige Fragen beantwortet.

Totimpfstoffe sind bei Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen und bei Patienten unter entsprechender Therapie uneingeschränkt einsetzbar. An dieser Stelle beantwortet der Bundesverband einige Fragen zum Thema "Corona-Impfung und Rheuma".

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Welt-Rheuma-Tag 2021: So managen Sie Ihr Rheuma

Zum Welt-Rheuma-Tag 2021 ermutigt die Deutsche Rheuma-Liga Menschen mit Rheuma, ihr Leben in die Hand zu nehmen. Fünf Tipps helfen dabei.



“Nehmen Sie Ihr Leben in die Hand und managen Sie Ihr Rheuma. Wir als Deutsche Rheuma-Liga unterstützen und begleiten Sie auf diesem Weg“, ermutigt Helga Jäniche, Vorstandsmitglied im Bundesverband der Deutschen Rheuma-Liga, Menschen mit Rheuma. Anlässlich des Welt-Rheuma-Tags 2021 fünf Tipps (siehe Infografik), die den Betroffenen helfen sollen, ihre Lebensumstände mit der chronischen Erkrankung Rheuma zu verbessern.

Die Ratschläge lauten: „Aktiv werden“, „Gemeinsam geht es besser“, „Über die Erkrankung sprechen“, „Vom Schmerz ablenken“ und „Ziele setzen“. Der Verband stellt für den Weg zum selbstverantwortlichen Umgang mit der chronischen Erkrankung Hilfsangebote vor – vom Selbstmanagement-Kurs „Herausforderung Rheuma” und Bewegungsangeboten über das Selbsthilfetreffen vor Ort bis hin zur App „Rheuma-Auszeit“.

Wie kam es zum Welt-Rheuma-Tag? 

Der Welt-Rheuma-Tag wurde erstmals 1996 von der Arthritis and Rheumatism International (ARI) ins Leben gerufen, der internationalen Vereinigung von Selbsthilfeverbänden Rheumabetroffener. Ziel ist es die Anliegen rheumakranker Menschen an diesem Tag in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Der Welt-Rheuma-Tag (engl. world arthritis day) findet immer am 12. Oktober weltweit statt.

Die Deutsche Rheuma-Liga hat den Jahrestag in Deutschland erstmals 2005 eingeführt und begeht den 12. Oktober seitdem stets mit einem besonderen Motto und Kampagnenschwerpunkt.

 

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 L` Heure Bleu

Ich wünsche Dir Ruhemomente
in der Hektik des Alltags.
Mögen die Sonnenstrahlen
Deine Seele wärmen und 
Dir Gelassenheit schenken.

Jeder neue Tag hat zwei Griffe.
Wir können ihn am Griff der Ängstlichkeit 
oder am Griff der Zuversicht halten.
(Henry Ward Beecher)

Erwarte das Gute! Hab Vertrauen ins Leben!
Male Dir Deine Zukunft in hellen und bunten Farben.
Tritt heraus aus dem Schatten und konzentriere Dich auf das Licht.
Denn mit Hoffnung und Entschlossenheit
gehst Du dem Glück entgegen.

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Patientenberatung: Gesundheits-Apps auf Rezept 

Worauf sollten Patientinnen und Patienten bei Gesundheits-Apps achten? Marcel Weigand von der Unabhängigen Patientenberatung gibt Antworten. Alle Informationen lesen Sie auf der Website des Bundesverband der Rheuma-Liga.

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Informationen gegen Impf-Mythen

Der Landesvorstand tagte am 26.03.2021 virtuell und hat sich mit dem Thema eingängig befasst. Der Bundesverband hat Informationen zusammengestellt, die hilfreich sind, wenn Sie in der Beratung mit kritischen Anfragen von Impfgegnern konfrontiert sind.

Die Quellen befassen sich mit Mythen und Fakten rund um das Thema Corona-Impfung:

Die Bundesregierung hat eine eigene Infoseite zum Thema Mythen und Aufklärung rund um die Cornavirus-Impfung erstellt: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-informationen-impfung/mythen-impfstoff-1831898

Die Donau Universität Krems in Österreich hat einen Faktencheck zu vielen Behauptungen und Heilsversprechungen rund um das Coronavirus erstellt: https://www.medizin-transparent.at/coronavirus-fakten

BMG, RKI, BzgA, PEI haben für Bürger häufige Fragen zur Impfung zusammengestellt und beantwortet: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/ImpfungenAZ/COVID-19/Leitfaden-Patient.pdf?__blob=publicationFile

Informationen für Bürger zur Impfung hat auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung erstellt: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/schutzimpfung.html

Wer mehr wissen will: Zur Informationssuche und den einzelnen Impfstoffen sind Informationen auf den Seiten von gesundheitsinformation.de zu finden: https://www.gesundheitsinformation.de/unterstuetzung-in-der-corona-krise.html

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Corona: Reha-Tipp: Anschlussrehabilitation der Rentenversicherung fördert Genesung

Rund zwei Millionen Menschen sind in Deutschland bislang am Cornavirus COVID-19 erkrankt. Meist kommt es bei Patienten mit schwerem Verlauf zu einer Lungenentzündung, die lebensbedrohlich sein kann. Unter Umständen müssen Betroffene intensivmedizinisch behandelt und zeitweise beatmet werden. Viele von ihnen leiden auch nach der akuten Erkrankung noch lange unter den gesundheitlichen Folgen von COVID-19 und sind stark geschwächt – Mediziner sprechen dann vom „Post-Covid-Syndrom“. Unter anderem werden in diesem Zusammenhang anhaltende Müdigkeit und Erschöpfung, Herzprobleme, Konzentrationsschwäche, Luftnot und Depressionen beobachtet. Eine Anschlussrehabilitation (AHB) der Deutschen Rentenversicherung kann Betroffenen dabei helfen, wieder zu Kräften zu kommen und Schritt für Schritt ihr Berufs- und Alltagsleben wieder aufzunehmen. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Rheinland in Düsseldorf hin.

Versicherte, deren Erwerbsfähigkeit in Folge der Erkrankung eingeschränkt oder gefährdet ist, können im Anschluss an eine Krankenhausbehandlung eine solche Anschlussrehabilitation der Deutschen Rentenversicherung beantragen. Sie folgt unmittelbar nach einer abgeschlossenen Akutbehandlung. Die Sozialdienste der Akutkrankenhäuser unterstützen bei der Antragstellung. Die Rentenversicherung bearbeitet Anträge auf Anschlussrehabilitation im beschleunigten Verfahren, so dass Betroffene die Zusage für die Rehabilitation zeitnah erhalten.

Von der Nordsee bis an die Alpen: Mit ihren Rehakliniken deckt die Rentenversicherung bundesweit ein breites Spektrum für diverse Krankheitsbilder ab, die Folge von Covid-19 sein können. Für Rehabilitanden mit Lungenerkrankung bietet sie zum Beispiel Kranken- und Atemgymnastik, Ausdauertraining, Bewegungstraining, Krafttraining, Ergotherapie sowie balneo-physikalische Therapien an. Diese fördern unter anderem die Atemfunktion und die Leistungsfähigkeit. Auch die anderen Folgeerscheinungen werden mit geeigneten Rehabilitationsmaßnahmen behandelt.

Formulare und Informationen zur Reha gibt es auf www.deutsche-rentenversicherung.de oder unter der kostenlosen Service-Nummer 0800/1000 4800.

(Quelle: Pressemitteilungen der Deutschen Rentenversicherung)

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  Unsere neue App "Rheuma-Auszeit"

Auf der Website des Landesverbands unter www.rheuma-liga.de unter dem Reiter Infothek wir die neue App Rheuma-Auszeit – das ist ein hilfreicher Alltagsbegleiter für Menschen mit Rheuma vorgestellt. Die App bietet Ihnen konkrete und praktische Empfehlungen, die Sie sofort anwenden können und die Sie bei der Bewältigung von rheumatischen Schmerzen unterstützen.    

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PRESSEMITTEILUNG Nr. 43/GP 25.02.2021 

Bayerische Impfkommission nimmt Arbeit auf - Bayerns Gesundheitsminister Holetschek: Bürger können ab 1. März Anträge auf Einzelfallprüfung für eine Corona-Impfung stellen Die Bayerische Impfkommission hat ihre Arbeit aufgenommen. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek sagte am Rande der konstituierenden Sitzung am Donnerstag in München: „Die Impfkommission schließt eine Lücke in der Impfstrategie. Bayern ist auch hier Vorreiter. Wir schauen uns auch individuelle Schicksale von Menschen mit seltenen Krankheiten genau an, um für eine schnellstmögliche, gerechte Verteilung der Impfstoffe zu sorgen.“ 

Der Minister erläuterte: „Bürgerinnen und Bürger mit seltenen Erkrankungen können bei der Impfkommission prüfen lassen, mit welcher Priorität – also wann – sie die Corona-Schutzimpfung bekommen können. Ich danke den ehrenamtlichen Mitgliedern der Kommission für ihr Engagement und ihren Einsatz bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe. Darüber hinaus freue ich mich auf den Austausch mit ihnen – auch zu grundsätzlichen Fragen rund um den Prozess des Impfens, etwa dazu, wie wir noch schneller vorankommen können.“

Der fünfköpfigen Kommission gehören an: 

Prof. Dr. med. Karl-Walter Jauch, emeritierter Ärztlicher Direktor des Klinikums der LMU München, Vorsitzender Prof. Dr. med. Christian Bogdan, Direktor des mikrobiologischen Instituts des Universitätsklinikums Erlangen, Mitglied der Ständigen Impfkommission (STIKO) Prof. Dr. med. Jörg Schelling – Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin (Hausarzt), Vertreter der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK) Susanne Breit-Keßler, Vorsitzende des Bayerischen Ethikrats Edda Huther, ehemalige Präsidentin des Oberlandesgerichts München sowie des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs. 

Der Vorsitzende Prof. Jauch sagte: „Mit der Auswahl der Kommissionsmitglieder ist eine breite Kompetenz verschiedener Gesichtspunkte in die Entscheidung von Einzelfällen eingebunden. Vornehmlich geht es ja um die medizinische Risikobeurteilung und Priorisierung von Bürgerinnen und Bürgern mit seltenen Krankheiten, die in der jetzigen Impfverordnung wegen ihres relativ seltenen Vorkommens und damit verbundener ungesicherter Evidenz noch nicht Berücksichtigung gefunden haben. Hier möchten wir in der Kommission sachgerechte, medizinische Grundprinzipien analog zur Impfverordnung und den STIKOEmpfehlungen erarbeiten und für den Einzelfall umsetzen.“ 

Jauch ergänzte: „Nach den Vorgaben der Coronavirus-Impfverordnung kann unsere Impfkommission ärztliche Zeugnisse für die Einstufung in die zweite und dritte Priorisierungsgruppe ausstellen, nicht jedoch für die höchste Priorisierungsgruppe. Auch die Priorisierung der bereits definierten Gruppen und Krankheitsbilder ist nicht Aufgabe der Kommission, hier kann gegebenenfalls das jeweilige lokale Impfzentrum eine gewisse zeitliche Binnenpriorisierung in der jeweiligen Priorisierungsgruppe vornehmen.“ 

Die Bürgerinnen und Bürger können sich ab kommenden Montag, 1. März, auf der Webseite der Impfkommission unter www.impfkommission.bayern informieren und die notwendigen Antragsformulare herunterladen. Die Anträge können elektronisch oder per Post eingereicht werden. Nötig für einen Antrag sind auch Kopien von ärztlichen Unterlagen, die den jeweiligen Härtefall dokumentieren. Die finalen Atteste der Kommission werden ausschließlich auf dem Postweg verschickt. 

Ziel ist, dass Antragstellerinnen und Antragsteller innerhalb von zwei Wochen einen Bescheid bekommen, mit dem sie sich an ihr Impfzentrum wenden können. Bei einem hohen Antragsaufkommen und gerade in der Anfangsphase sind aber Verzögerungen nicht ausgeschlossen. In diesem Fall werden die Betroffenen darüber informiert. 

Holetschek betonte: „Wir sorgen für eine möglichst große Impfgerechtigkeit. Niemand soll in Bayern wegen eines speziellen Einzelfalls durchs Raster fallen. Der Schutz der Bürgerinnen und Bürger ist unser Kompass im Kampf gegen Corona.“

Die Bayerische Impfkommission wurde auf Initiative des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege in Kooperation mit dem Klinikum der Ludwig-MaximiliansUniversität in München (LMU) gegründet. Das LMU Klinikum stellt dafür die Räume und die technische Infrastruktur. Die Geschäftsstelle soll ab dem 1. März ihre Arbeit aufnehmen und sich um alle organisatorischen Fragen kümmern. 

Die Geschäftsstelle der Impfkommission ist unter folgender Adresse erreichbar: Marchioninistraße 15, 81377 München,  Tel. 089 4400-75188, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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Informationen zum Thema "Seltene rheumatische Erkrankungen" findet man unter www.seltene.rheuma-liga.de (Quelle: Deutsche Rheuma-Liga, Zeitschrift "Mobil" 1-2021 Seite 31)

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Änderungen bei der Heilmittel-Richtlinie

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Heilmittelrichtlinie überarbeitet, um die Heilmittelversorgung zu vereinfachen. Die Deutsche Rheuma-Liga hat als Patientenvertretung die notwendigen Bedarfe von Betroffenen mit rheumatischen Erkrankungen deutlich gemacht und Verbesserungen erzielt. Nach Jahren der Bearbeitung und Beratung ist die aktualisierte Richtlinie nun zum 01.01.2021 in Kraft getreten. Für Rheumapatienten interessante Änderungen können Sie hier nachlesen:

https://www.rheuma-liga.de/aktuelles/detailansicht/ab-1-januar-das-aendert-sich-bei-der-heilmittel-richtlinie

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Thema Priorisierung der COVID-19-Impfung der STIKO

Die STIKO hat die Priorisierungsstufen der COVID-19-Impfung überarbeitet, somit fallen die rheumatologischen Erkrankungen von Stufe 3 auf Stufe 4 zurück.

 (Stand Februar 2021; Quelle:STIKO-Empfehlungen zu COVID-19-Impfung; Link auf: www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/ImpfungenAZ/COVID-19/Impfempfehlung-Zusfassung.html)

 5-Stufen-Öffnungsplan

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Informationen des Landesverbandes der Rheuma-Liga zum Thema Corona-Impfung
finden Sie auf unserer "Corona-Seite".

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Möglichkeiten und Grenzen der eigenverantwortlichen Wiederverwendung
von FFP2-Masken für den Privatgebrauch

Maske

 

Informationen dazu entnehmen Sie unter der folgenden Internetseite:

www.fh-muenster.de/ffp2

 

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Radiobeitrag zum 50-jährigen Jubiläum der Rheuma-Liga bei WDR 

am 09.12.2020 berichtete der WDR zum 50.ten Gründungstag der Deutschen Rheuma-Liga in der Sendung "Zeitzeichen" über das Jubiläum der Deutschen Rheuma-Liga. Es gibt die Hörfunkbeiträge 
auch als Podcast unter:

https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/index.html

https://www1.wdr.de/stichtag/index.html

 

 

Positiv zu denken
bedeutet nicht,
dass wir immer gute Laune haben müssen. 

Es bedeutet lediglich,
dass wir uns an schlechten Tagen bewusst machen,
dass auch wieder gute Tage kommen werden.

Autor unbekannt

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Ehrenamtswoche Freising 2020

Auch in diesem Jahr hat sich die Rheuma-Liga Freising-Neufahrn wieder an der "Schaufensteraktion Ehrenamt 2020" beteiligt.

Wir durften unseren Verein in der Marien-Apotheke präsentieren:

 

Wir bedanken uns dafür herzlich bei Herrn Floßmann

 

 

 Foto Lehmann 



 



 

 
 

 

 






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Umfassende Informationen der Deutschen Rheuma-Liga zum Thema "Coronavirus und Rheuma" finden Sie unter der Rubrik "Corona"!

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Einschlafen dürfen, wenn man müde ist,                                    
und eine Last fallen lassen dürfen,
die 
man lange getragen hat,
das ist eine 
köstliche wunderbare Sache.




Anfang Mai 2020 verstarb unsere ehemalige
1. Vorsitzende der Rheuma-Liga Arge Freising/Neufahrn,
Frau Elfriede Huber.

 


Elfriede Huber war seit 07.03.1994 Mitglied der Deutschen Rheuma-Liga, Landesverband Bayern e. V., Arbeitsgemeinschaft Freising/Neufahrn und bekleidete von 03.02.2004 bis 30.01.2018 das Amt der 1. Vorsitzenden.
Am 24.06.2017 wurde Elfriede Huber für ihre lange Zugehörigkeit und ihrer Verdienste für die Rheuma-Liga mit der Ehrenmedaille ausgezeichnet.

Die Rheuma-Liga Arge Freising/Neufahrn verdankt Elfriede Huber so unendlich viel. Ihre vielfältigen Initiativen, ihre kreativen Ideen, ihre tatkräftige und persönliche Unterstützung haben die Rheuma-Liga Arge Freising/Neufahrn über Jahrzehnte geprägt. Vor allem ihre beeindruckende und sehr herzliche Persönlichkeit hat unseren Verein so unendlich bereichert.

Elfriede Huber war der Motor und die gute Seele der Rheuma-Liga Arge Freising/Neufahrn.
Wir werden Elfriede Huber immer im ehrenden Andenken bewahren.
Sie wird für uns immer unvergesslich bleiben.

Mit dem Tod eines lieben Menschen verliert man vieles,
aber niemals die gemeinsam verbrachte Zeit.

Unser herzliches Mitgefühl mit viel Kraft in den schweren Stunden gilt ihrer Familie mit ihren Enkelkindern. 

Ein gemeinsamer Gedenkgottesdienst findet zu einem späteren Zeitpunkt in Neufahrn statt.

Der Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

 

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50jähriges Jubiläum der Deutschen Rheuma-Liga

Kein Corona-Risiko birgt die Podcast-Reihe des Bundesverbandes, die anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Deutschen Rheuma-Liga gestartet wurde. Auch der Landesverband Bayern hat sich mit einem Podcast beteiligt, der nun online gegangen ist.

Ein herzliches Dankeschön fürs Mitmachen gilt allen Mitwirkenden! Wenn Sie gleich reinhören möchten, finden Sie hier die direkten Links zum Podcast „Wie sexy ist Rheuma?!:

https://open.spotify.com/show/0TY6NIPVqDWV6qlW8qrHs8

https://podcasts.apple.com/de/podcast/der-rheuma-podcast/id1524456510

 

Weltrheumatag

Ein interessanter Termin zum Einplanen ist auch der 13. Oktober 2020. Von 19 bis 21 Uhr findet eine digitale Patientenveranstaltung des Rheumazentrums München mit Beteiligung der Rheuma-Liga statt.
Das Thema: „Rheuma und Corona“.

http://rhzm.de/publicevents/informationsveranstaltung-zum-weltrheumatag/

 

Die APP Rheuma-Auszeit hilft Ihnen vielleicht auch jetzt ein bisschen über die schwierige Zeit hinweg!

Rheuma-Auszeit – das ist ein hilfreicher Alltagsbegleiter für Menschen mit Rheuma. Die App bietet Ihnen konkrete und praktische Empfehlungen, die Sie sofort anwenden können und die Sie bei der Bewältigung von rheumatischen Schmerzen unterstützen.

Genauere Informationen entnehmen Sie bitte auf der Homepage der Deutschen Rheumaliga e.V.:

https://www.rheuma-liga.de/infothek/app

  

Rückblick:

 

  • Mitgliederversammlung am 18.02.2020 mit Nachwahlen

     

 von links: Manuela Wegler (1. Vorsitzende; Steffi Schulz 
(neugewählte stellv. Kassiererin), Manuela Mosbach
(ehemalige Schriftführerin), Conny Villani (neugewählte
1. Schriftführerin), Beate Frommhold Buhl  (Wahlvorstand)

 

    (Foto: Lehmann)

 

 

 

 

                                         Teilnehmer der Mitgliederversammlung 2020 (Foto: Lehmann)

 

 

von links:
Manuela Wegler (1. Vorsitzende),
Steffi Schulz (stellv. Schatzmeisterin),
Karin Pötsch (Beisitzerin),
Conny Villani (1. Schriftführerin),
Carmine Villani (Kassier), 
Anja Zobel (Beisitzerin),
Carla Buchhauser (2. Schriftführerin),
Brigitte Rohde (Beisitzerin)

n.a.d. Bild: Angela Hettrich (2. Vorsitzende), Sylvia Strobl (Kassenprüferin)


                                                          (Foto: Lehmann)

 

 

  • „runde“ Überraschung für Rheuma-Liga

Herr Kevin Ragnar (Bereichsleiter Verwaltung der AOK Freising) überreichte Frau Manuela Wegler (1. Vorsitzende der Rheuma-Liga Arge Freising/Neufahrn) 16 Gymnastikbälle für die am 07.01.2020 neu eröffnete Trockengymnastikgruppe in der „Realschule Gute Änger 34“.

AOK BälleFoto: AOK

Das ärztlich verordnete Funktionstraining wird unter Anleitung der speziell für rheumatische Erkrankungen aus- und fortgebildeten Therapeutin, Frau Susanne Rieger, durchgeführt.

                                

 

  • Weihnachtsfeier der ARGE Freising/Neufahrn im Bräustüberl Weihenstephan


Die Weihnachtsfeier der Arbeitsgemeinschaft Freising/Neufahrn fand am Donnertag, 12.12.2019 ab 18:00 Uhr im "Stephanskeller" im Bräustüberl Weihenstephan in Freising statt.
      

      


Für einige Mitglieder fand vor der Weihnachtsfeier eine interessante Kurzbesichtigung durch zwei sehr kompetente Führer der Staatsbrauerei Weihenstephan statt.


   Die Vorsitzende Manuela Wegler überreichte unserer Therapeutin, 
Susanne Rieger, ein Weihnachtsgeschenk als kleines Dankeschön für die Anleitungen bei den vielen Funktionstraining-Stunden in Freising und Neufahrn.


Im Anschluss daran wartete ein leckeres Abendessen und ein schöner gemütlicher Abend im Stephanskeller 
auf uns.

 

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  • Nikolausfahrt am 07.12.2019

 

In diesem Jahr ging die "Nikolausfahrt" zu einem Besuch in die "Rottal Terme" in  Bad Birnbach unter dem Motto: "Gesundheit & Erholung inmitten der Natur" Eintauchen und Erleben - oder ..."ein Stück heile Welt" das Beste bei Stress und chronischen Schmerzen. Danach ging es zu dem wunderschönen Weihnachtsmarkt in Altötting. 

Hier ein paar Bilder von einem super schönen Tag!

           Führung durch die "Rottal Terme" 

                                                                                                  

 

 Basilika St. Anna:    

                    

 Christkindlmarkt Altötting:

 

            

    

 

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  • Besuch der Komödie "Weekend im Paradies"

    Ein paar Mitglieder sahen sich am 30.11.2019 die Komödie in drei Akten "Weekend im Paradies" in der Luitpoldhalle in Freising an.
    Es war ein sehr lustiger und entpannender Abend!

Weekend im Paradies

 

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  • 25jähriges Bestehen der Rheuma-Liga Freising/Neufahrn

Bericht und Ablauf über die Feier zum 25-jährigen Bestehen der Arbeitsgemeinschaft Freising / Neufahrn am Weltrheumatag, Samstag, 12. Oktober 2019!

Um 09:30 Uhr begann der ökumenische Gottesdienst in „St.-Georg“ mit Chorbegleitung des „Frauensingkreis Tegernbach“
Thema: Erfüllte Zeit- Leben in Fülle“  

Im „Marriott-Hotel“ stimmte der Chor mit dem Schmerz- und Zuversichts-Potpourri
(Ausschnitte aus Liedern von Udo Jürgens: „Immer wieder geht die Sonne auf; „Wer nie verliert hat den Sieg nicht verdient“, Mitten im Leben“ und „Was dich nicht umbringt gibt die neue Kraft zum Leben“ und zum Schluss „Can you feel the love tonight“ alle zur Jubiläumsfeier ein. – Eine gelungene Überraschung!

Grußwort der Vorsitzenden Manuela Wegler 




Liebe Mitglieder, sehr verehrte Gäste,

25 Jahre

…was für ein schönes Jubiläum; am Weltrheumatag, mit Sonnenschein; ein Grund zum Feiern!!!

Im Jahre 1994 wurde nach dem Motto „Gemeinsam sind wir stärker“ die Rheuma-Liga Arge Freising/Neufahrn durch Frau Monika Kramer (1. Vorsitzende), Frau Irmgard Kraft (2. Vorsitzende-leider verstorben), Frau Johanna Leiß (Schriftführerin) und Herrn Horst Günter Borock (Schatzmeister-leider verstorben) gegründet

Zum Gedenken an alle Verstorbenen haben sich alle sich von den Plätzen erhoben. - 1 Minute Gedenken.

Wir begrüßen unsere Ehrengäste und Mitglieder


Foto: Lehmann

Herrn Prof. Dr. med. Stefan Schewe – Schirmherr und Bundesvorstand der Dt. RL
Herrn Erich Irlstorfer, MdB (Grußwort um 14:00 Uhr)
Herrn Dr. Florian Herrmann, Staatsminister (leider anderer Termin)
Frau Helwine Ludwig, LV Bayern e.V. (Überreichung von jeweils einer Rose an die gesamte Vorstandschaft)
Herrn Tobias Eschenbacher, Oberbürgermeister der Stadt Freising
Herrn Johannes Haun
Frau Dr. med. Constanze Quaisser-Kimpfbeck
Frau Antonie Sperrer, Ernährungsberaterin, Ayurved. Köchin
Frau Susanne Rieger, Physiotherapeutin
Frau Ulrike Gietl, VHS Neufahrn 
und unsere „Blumenkinder“: Alina, Lara und Sophia

Es folgten die Grußworte von Herrn Prof. Dr. med. Stefan Schewe (Schirmherr), Frau Helwine Ludwig, Herrn Tobias Eschenbacher (Oberbürgermeister der Stadt Freising) und von Frau Ursula Althoff (Arge Dachau).

Die Deutsche Rheuma-Liga stellt sich vor!

  • Selbsthilfeorganisation und Interessenvertretung
    für ca. 20 Millionen Menschen mit einer rheumatischen Erkrankung

Bundesverband gegründet 1970 hat derzeit über 300.000 Mitglieder

16 Landesverbände, 3 Mitgliedsverbände

Landesverband Bayern hat 18.000 Mitglieder in 97 Arbeitsgemeinschaften

In den Arbeitsgemeinschaften sind ausschließlich ehrenamtliche Mitarbeiter tätig 

Die Arbeitsgemeinschaft Freising/ Neufahrn mit derzeit etwa 130 Mitglieder

Größte Arbeitsgemeinschaft München mit ca. 1600 Mitgliedern liegt in unmittelbarer Nähe mit zahlreichen Vortrags-/ Infoangeboten

Säulen der ehrenamtlichen Arbeit

- Beratung 

- Bewegung

- Begegnung

Seit Oktober 2017 leite ich, nach krankheitsbedingtem Rücktritt von unserer lieben Frau Elfriede Huber, nun die Arbeitsgemeinschaft Freising/Neufahrn als ehrenamtlich Engagierte.

Die Mitgliederentwicklung der Arge Freising/Neufahrn (Stand jeweils Januar):

2012: 79 2013: 75 2014: 80 2015: 80 2016: 79 2017: 95
2018: 107 2019: 118 Stand zum 12.10.2019: 129

Begegnung

„Der Mensch findet die größte Freude in dem, was er selbst neu findet oder hinzulernt“ (Thomas von Aquin)

Durch Gruppenunternehmungen (Klinikbesuche, Bäderfahrten), Gruppentreffen zum Erfahrungsaustausch mit Vorträgen, Patientenseminare, gemeinsames Frühstück und Funktionstraining helfen wir Rheumakranken aus ihrer Isolation heraus.

Gruppentreffen zum Erfahrungsaustauch mit Vorträgen in Freising / Neufahrn

gemeinsames Frühstück in Neufahrn

Klinikbesuche (Bad Reichenhall, Unfallklinik Murnau, Bad Aibling, Bad Abbach, „TCM-Klinik“ in Bad Kötzting

Bäderfahrten („Limes-Therme“ in Bad Gögging); die diesjährige Nikolausfahrt führt uns dieses Jahr am 07.10.2019 nach Bad Birnbach

Besuch der Bayer. Staatskanzlei und Landtag; Berlin (Brüssel ist in Planung)

Agenda 21 beim Sozialbeirat „Menschen mit Behinderung“

„Fibromyalgie“-Gruppe seit 01.03.2018

Beratung

Patientenseminare – Angebot vom LV

Vorträge:

„Hilfsmittel im Alltag“ mit Vorführung
„Die Wunderwelt der ätherischen Öle“
„Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung“
„Mobilität im Straßenverkehr“
Stand auf der Gesundheitsmesse in Freising   
Teilnahme am „Tag der offenen Tür“ im Seniorenzentrum in Neufahrn
Schaufenster zur Ehrenamtswoche in Freising

Bewegung

„Kümmere Dich um deinen Körper. Es ist der einzige Ort, den zu du zum Leben hast“ (J. Rohn)

Mit unserem tollen Team ist es uns gelungen, neue Gruppen für das ärztlich verordnete Funktionstraining (3 Warmwassergymnastik-Gruppen 2016, 2018 und 1 Trockengymnastik-Gruppe ab Januar 2020 in Freising) für rheumakranke Menschen im Sinne einer starken Selbsthilfe zu eröffnen. Insgesamt haben wir 7 Gruppen für das ärztlich verordnete Funktionstraining; 3 in Neufahrn und 4 in Freising.

ärztlich verordnetes Funktionstraining:
2 Warmwassergymnastikgruppen in Neufahrn
1 Trockengymnastikgruppe in Neufahrn
3 Warmwassergymnastikgruppen in Freising (2016, 2019)
Neu: 1 Trockengymnastikgruppe in Freising ab Januar 2020

Die Selbsthilfegruppe wird gefördert durch die gesetzlichen Krankenkassen und ihre Verbände in Bayern.
In Planung in Bayern: Patient Partner Projekt

Im Patient Partners Programm schulen speziell geschulte Patienten Medizinstudenten und Ärzte. Dies geschieht nicht durch Vorträge, sondern indem ein Arztbesuch nachgestellt wird. 

Als Patient Partners stellen Sie sich kurz vor und schildern Ihre ganz persönliche Geschichte mit der rheumatischen Erkrankung: 

wie die Krankheit ausgebrochen ist
wann sie diagnostiziert wurde 
welche Behandlungen Sie schon hinter sich haben, 
wie es Ihnen im Moment geht
welche Medikamente Sie einnehmen und 
welche Einschränkungen die Erkrankung im alltäglichen Leben mit sich bringt. 

Danach üben Sie in einem Rollenspiel mit den Ärzten und Medizinstudenten, wie eine Untersuchung mit einem Patienten mit Verdacht auf eine rheumatische Erkrankung sinnvoll erfolgen kann. 
So sollen Studenten und Mediziner ein besseres Verständnis für rheumatische Erkrankungen erlangen.

Neu: Rheuma ist jünger als Du denkst

Bloggen www.instagram.com/deutsche_rheuma_liga/

neue Kampagne zum Welt-Rheuma-Tag 2019
Sie sind jung, sie sind dynamisch – und chronisch krank: Britta (23) und Christian (43) haben Rheuma – und sie haben sich entschlossen, die Protagonisten der Aufklärungskampagne „Rheuma ist jünger als du denkst“ zu sein.
Junge Rheumatiker sollen mehr Verständnis bekommen und ernst genommen werden, 
die Öffentlichkeit informiert werden, was es überhaupt heißt, Rheuma zu haben. sie möchten, dass Rheuma nicht mehr nur als „Alte-Leute-Krankheit“ wahrgenommen, nicht nur mit Arthrose assoziiert wird. 

Rheuma soll frühzeitig erkannt werden, notwendige medizinische Maßnahmen schnellstmöglich eingeleitet werden – denn umso besser stehen die Chancen, einen Stillstand der Krankheit zu erreichen.

Jetzt etwas Bewegung (Meditative Atem- und Entspannungsübung: „Wind…“)

Im Anschluss wurden 7 Mitglieder für Ihre langjährige Treue und Verbundenheit mit der Rheuma-Liga geehrt (Überreichung Urkunde mit 1 Rose).

Vortrag Herr Prof. Schewe: „Rheuma – Kampf der Müdigkeit“
Vortrag Antonie Sperrer: „gesunde Ernährung bei Rheuma“ und „Ayurvedische Küche“

Motto Büffet: „Entzündungen mit Genuss reduzieren“
 
Grußwort Herr Erich Irlstorfer, MdB
Vortrag Frau Dr. med. Constanze Quaisser-Kimpbeck: „Rheuma und Schmerz“

Vorgestellte Themen aus unserem Angebot
„Rheuma-Auszeit“ – 






„Der innere Garten“ von Michaela Huber 
„Träume“ aus „Märchenhafte Lichtblicke“ von Karin Zimmermann  
„Genussmomente“ (1 Praline mit Genuss auf der Zunge zergehen lassen)



Kleine Präsente an Vortragende, Blumenkinder und „Schatz“ meister   

 




Spruch vom Seminar „Mit Freude und Gelassenheit im Ehrenamt“
Gott gebe mir….

Gehen wir diesen Weg weiterhin gemeinsam.



Ein herzliches „Vergelt`s Gott“ an alle Zuwendungsgeber*innen für Ihre Unterstützung und Kooperation, Pfarrer Lederer und Pfarrerin Löser und dem Chor „Frauensingkreis Tegernbach“ für die Gestaltung des Gottesdienstes, allen bisherigen Vorstandschaften und an mein tolles Team.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Am Dienstag, 04. Juni 2019 fand im Gasthof "Gumberger" ein
Vortrag von Prof.Dr.med. Klaus Krüger Internist - Rheumatologe zu den Krankheitsbildern Lupus und Sjögren statt.

 

      

   

 

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Ausflug der Rheuma-Liga Arge Freising/Neufahrn –
„Besuch der „Klinik Wendelstein“ in Bad Aibling

 

Am Europatag (09.05.2019) war das Motto unseres Ausflugs
„Eine Fahrt ins Blaue machen auf die Insel der Ruhe und Gelassenheit"


In der „Ölmühle Garting“ in Schnaitsee bei Familie Lamprecht wurden handwerklich hergestellte, hochwertige und naturbelassene Speiseöle aus regionalem Anbau verkostet.

 

 

 

 

 
 

Weiter ging`s nach Bad Aibling, in die „Klinik Wendelstein“.
Im Rheumazentrum der DRV- Bund werden sämtliche Erkrankungen des 
Bewegungssystems behandelt. Dazu gehören
entzündlich-rheumatische Krankheiten,
degenerative Erkrankungen und Operations- und
Unfallfolgen an den Bewegungsorganen.

 

 
Nach einem herzhaften und süßen Imbiss erläuterte
Herr Oberarzt, Dr. Christian Tomiak, in seinem Vortrag ausführlich die Rehabilitation als ganzheitlichen Ansatz (körperlich, psychisch, medizinisch, therapeutisch, informativ und individuell) durch ein multiprofessionelles Team mit jahrzehnter Erfahrung.

 

  

- rehabilitare (lat.): wieder herstellen, wieder einsetzen, wieder befähigen
- cura (lat.): Pflege, Sorge, Fürsorge

Eine Führung durch die Klinik rundete den Besuch ab.

Bei Sonnenschein erwartete uns am Spätnachmittag eines der schönsten historischen Ensembles im Chiemgau: Das Kloster Seeon. Dort fand das gemeinsame Abendessen im „Gotischen Keller“ statt.

Ein gelungener Tag für alle; eine „kurze Auszeit für Körper, Geist und Seele“.

 

 

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 Ausflug zur Asklepios Klinik in Bad Abbach, mit Stadtführung und zum
 Weihnachtsmarkt "Thurn und Taxis" in Regensburg.

 

Der dritte Ausflug in diesem Jahr hat die Rheuma-Liga Freising/Neufahrn am 01.12.2018  zur Asklepios -Klinik nach Bad Abbach geführt. In dem 
Fachkrankenhaus für Orthopädie und Rheumatologie bekamen wir nach einem tollen "Frühstücksbuffet" einen interessanten Vortrag sowie
eine Führung durch die Klinik. 
Im Anschluss daran kehrten wir zum Mittagessen in Gasthof „Zirngibl“ in Bad Abbach ein.
Ausflug_BadAbbach_Rheumaklinik

Danach ging es mit dem Bus weiter nach Regensburg. Dort gab es für die Teilnehmer des Ausflugs eine Stadtführung durch Regensburg.
Wem noch Geschenke für Weihnachten fehlten konnte diese beim Weihnachtsmarkt im Innenhof des Schlosses St. Emmeram von "Thurn und Taxis" erstehen, oder einfach nur die einzelnen Stände umrahmt durch Hunderte von Kerzen bewundern.
Am Abend kehrten wir nach dem schönen aber auch anstrengenden Tag wieder nach Hause zurück.
Ausflug_BadAbbach_Regensburg
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Vorstandschaft

Geschrieben von Frau Buchhauser. Veröffentlicht in Uncategorised

 

Die Vorstandschaft der Rheuma-Liga AG Freising/Neufahrn

 

 

 


 
 

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